Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau

Mehrerauerstraße 66
A-6900 Bregenz
Tel: + 43 - (0)5574 - 71461

Geschichte: 

Im Jahr 1854 besiedelten die aus dem Schweizer Zisterzienserkloster Wettingen exilierten Mönche die Reste der alten Benediktinerabtei Mehrerau (gegründet 1079, aufgehoben 1806). 1888 lösten sich Wettingen und die Abtei Marienstatt (Bistum Limburg) von der Österreichischen Kongregation und bildeten gemeinsam mit den Schweizer Frauenklöstern, die Wettingen-Mehrerau unterstellt waren, die Mehrerauer Kongregation. Von ihr gingen Neugründungen 1898 in Sittich (Slowenien), 1923 in Mogila (Polen) und 1939 in Hauterive (Schweiz) aus. 1919 kaufte das Kloster die Wallfahrtskirche Birnau und das nahe gelegene Schloss Maurach und betreibt sie bis heute als Priorat. Wettingen-Mehrerau ist eine Territorialabtei, der Abt hat bischöfliche Jurisdiktionsrechte und ist Mitglied der Österreichischen Bischofskonferenz.

Niederlassungen: 

Zisterzienser-Priorat Birnau

Werke und Pfarren: 
  • Priorat Birnau (in Deutschland, mit Pfarre und Wallfahrtskirche)
  • Collegium Bernardi – Privatgymnasium Mehrerau mit Internat
  • Sanatorium Mehrerau
Publikationen der Ordensgemeinschaft: 
  • Mehrerauer Grüße 1.1910- (N. F. 1.1954-)
  • Jahresbericht des Gymnasiums Mehrerau 1.1955-
  • Quellen und Studien zur Zisterzienserliteratur. Veröffentlichungen der Zisterzienserakademie Mehrerau 1.1998-
Literatur: 
  • Paul Binkert, Wettingen. Dorf, Kloster, Stadt (Baden 1976).
  • Den Weg heute gehen. 150 Jahre Zisterzienser in Mehrerau, red. von Markus W. Hämmerle (Mehrerauer Grüße N.F. 82, Mehrerau 2004).
  • Margit Kager, Das Kloster Mehrerau im 18. Jahrhundert (Univ. Dipl.arb. Innsbruck 1985).
  • Anton Kottmann – Markus W. Hämmerle, Die Zisterzienserabtei Wettingen. Geschichte des Klosters Wettingen und der Abtei Wettingen-Mehrerau (Baden 1996).
  • 750 Jahre Kloster Wettingen. 1227–1977 Festschrift zum Klosterjubiläum, bearb. von Heinrich Meng (Baden 1977).
  • Christoph Volaucnik, Geschichte des Klosters Mehrerau im Mittelalter (Univ. Dipl.arb. Innsbruck).
  • Fritz Wernli, Beiträge zur Geschichte des Klosters Wettingen, seines Grundbesitzes und seiner Gerichtsherrschaften (Univ. Diss. Zürich 1948).
Archiv der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau

Mehrerauerstraße 66
A-6900 Bregenz
Kontakt: P. Kassian Lauterer OCist
E-Mail: p.kassian[at]mehrerau.at

Die Archivalien des Stiftsarchives betreffen vorwiegend die Geschichte des Klosters ab 1854. Weiters werden auch Akten der Frauenklöster Feldbach, Kalchrein, Tänikon, Magdenau, Wurmsbach und Eschenbach im Archiv verwahrt. Im Archiv befinden sich auch Tagebücher der Äbte von Wettingen (17.–19. Jh.).

Findmittel des Archivs: 
  • Zettelkatalog vor Ort
Literatur zum Archiv: 
  • Alois Niederstätter, Beiträge zur Geschichte des klösterlichen Archivwesens in Vorarlberg. Die Benediktinerabtei Mehrerau und die Johanniterkommende (später Benediktinerpriorat) St. Johann-Feldkirch, in: Archiv und Geschichte. 100 Jahre Vorarlberger Landesarchiv, hg. von Karl Heinz Burmeister (Forschungen zur Geschichte Vorarlbergs N.F. 3, Konstanz 1998) 139–156.
Bibliothek der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau

Mehrerauerstraße 66
A-6900 Bregenz
Kontakt: P. Henricus Damajnovic OCist.
E-Mail: klosterbibliothek[at]mehrerau.at

Die Bibliothek der Abtei Wettingen-Mehrerau umfasst etwa 125.000 Bände, 225 Inkunabeln, ca. 300 Frühdrucke und einige Handschriften.
Bibliotheksbeschreibungen: Fabian-Handbuch der historischen Buchbestände und Klosterbibliotheken in Österreich

Kataloge der Bibliothek: 
Literatur zur Bibliothek: 
  • Charlotte Bretscher-Gisiger – Rudolf Gamper, Katalog der mittelalterlichen Handschriften des Klosters Wettingen. Katalog der mittelalterlichen Handschriften in Aarau, Laufenburg, Lenzburg, Rheinfelden und Zofingen (Dietikon – Zürich 2009).
  • Karl-Heinz Moriggl, Die Geschichte der Benediktinischen Bibliothek in der Mehrerau (Hausarbeit ÖNB Wien 1987).
  • Norbert Schnetzer u. a., Die Inkunabeln und Frühdrucke der Klosterbibliothek Mehrerau, in: Monfort 53 (2001), 407–410.
  • Kolumban Spahr, Die Bibliothek der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau, in: Montfort 28 (1976), 217–220.
Musikarchiv der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau

Mehrerauerstraße 66
A-6900 Bregenz
Kontakt: Fr. Amandus Osthues OCist
E-Mail: klosterbibliothek[at]mehrerau.at

 

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