Ursulinen der Deutschen Föderation in Graz

Leonhardstraße 62-64
A-8010 Graz
Tel: +43 - (0)316 - 323 300

GruenderIn/StifterIn: 
Angela Merici (1470-1540)
Geschichte: 

Der Orden der Ursulinen wurde 1535 von Angela Merici (1470-1540) in Italien gegründet und sind damit der älteste weibliche Schulorden.
Die Kaiserinwitwe Eleonora von Gonzaga stiftete das erste österreichische Ursulinenkloster 1660 in Wien. Von dort aus entstanden Niederlassungen in Klagenfurt (1670), Linz (1679), Graz (1686), Innsbruck (1691), Salzburg (1695) und Bruneck (1743).
1900 bzw. 1921 schlossen sich die Klöster Linz (besteht nicht mehr) bzw. Klagenfurt, Salzburg und Wien der „Römischen Union“ des Ordens an, die Klöster in Graz und Innsbruck der Deutschen Föderation.
In den 1960er Jahren wurden in Wien, Salzburg und Innsbruck die alten Innenstadtklöster aufgegeben und neue Schulzentren und Ordensniederlassungen am Rand der Stadt errichtet.

Niederlassungen: 

Zur Deutschen Föderation der Ursulinen gehören die Klöster in Graz und Innsbruck.

Werke und Pfarren: 
  • Schulen in Graz
Literatur: 
  • Ida Schmitz, Kirche und Kloster der Ursulinen in Graz. Ein Beitrag zur steiermärkischen Kunstgeschichte (Diss. Univ. Graz 1927).
  • Christine Schneider, Kloster als Lebensform. Das Wiener Ursulinenkloster in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (1740-1790) (L‘Homme Schriften 11, Wien u.a. 2005).
Archiv der Ursulinen in Graz

Leonhardstraße 62-64
A-8010 Graz
Kontakt: Ordensleitung

Das Archiv enthält den historischen Altbestand seit der Gründung des Klosters.

Bibliothek der Ursulinen in Graz

Leonhardstraße 62-64
A-8010 Graz

Die Bibliothek enthält über 11.000 Titel, davon 678 historischer Buchbestand, zum größten Teil 19. Jahrhundert, 9 Titel aus dem 18. Jh.
Siehe: Fabian-Handbuch der historischen Buchbestände

Musikarchiv der Ursulinen in Graz

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A-8010 Graz

Literatur zum Musikarchiv: 
  • Gerlinde Haas, Pauken und Trompeten … im Frauenkloster. Komponistinnen, Chorregentinnen und andere Musikerinnen des Ursulinen-Klosters in Graz in der Zeit 1686-1755/65, in: Miscellanea musicae. Rudolf Flotzinger zum 60. Geburtstag. Hg. v. Werner Jauk (Musicologica Austriaca 18, Wien 1999) 141-150.
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