Veranstaltungen

Religiöse Volkskunde der österreichischen Prälatenklöster

Religiöse Volkskunde der österreichischen Prälatenklöster

„Das Europainstitut für Cistercienserforschung veranstaltet am 17./18. Oktober 2017 im Stift Heiligenkreuz eine Tagung zur religiösen Volkskunde der österreichischen Prälatenklöster. Schwerpunkte der mehr als 10 Referate sind Seelsorge und Grundherrschaft der Stifte, sowie Aspekte von Zeremoniell, Repräsentation und Ökonomie. Alle Vorträge beziehen sich auf die Zeit von 1600 bis 1800.

Hier sind die geplanten Vorträge:

Reform oder Reformation? Tagung zum Reformationsjubiläum in St. Peter

Staupitz, Luther und Salzburg in den Jahren 1517–1524

Johannes Staupitz war Generaloberer der Augustiner Eremiten, als Martin Luther dort Mönch wurde. Staupitz wurde zu Luthers Lehrer, Beichtvater und väterlichem Freund - und blieb es bis zum Ende seines Lebens, das er als Abt der Benediktinerabtei St. Peter in Salzburg beschloss.

Eine Oase des Gebets

300 Jahre Salesianerinnen in Wien

Am 13. und 14. Mai 2017 feierten die Wiener Salesianerinnen das Jubiläum ihrer Klostergründung vor genau 300 Jahren. Am Gründungstag, dem 13. Mai, wurde ein feierliches Hochamt in der Stiftskirche zelebriert. Hauptzelebrant und Prediger war Gregor Henckel-Donnersmarck, Abt emeritus des Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz. Er nannte das Kloster von der Heimsuchung Mariens eine „Oase des Gebets“ und erläuterte die Ursprünge der besonderen kontemplativen Lebensform des Salesianerinnenordens in der französischen Mystik des 17. Jahrhunderts.

Die Zwillingsschwester Maria Theresias

300 Jahre Salesianerinnen in Wien

Die Schwestern des ältesten Frauenklosters in Wien, die Salesianerinnen, öffnen zum Fest ihres 300-Jahre-Jubliläums ihre Pforten und gewähren einen einmaligen Einblick in ihr stilles Klosterleben. Das letzte Mal wurde die strenge Klausur der Salesianerinnen vor 50 Jahren, zum 250. Geburtstag des Klosters, für die Festgäste aufgehoben. Die rare Möglichkeit, das Kloster der Heimsuchung Mariens am Rennweg in Wien, ein wunderbarer Barockbau, zu besuchen, sollte man also unbedingt wahrnehmen.

Der Abt und der Reformator

Staupitz, Luther und Salzburg in den Jahren 1517–1524

Aus Anlass des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ findet von 5. bis 6. Mai 2017 in der Erzabtei St. Peter in Salzburg die internationale Tagung „Staupitz, Luther und Salzburg in den Jahren 1517–1524“ statt.
Der gebürtige Sachse Johann von Staupitz (1465–1524) war im Orden der Augustiner Eremiten Vorgesetzter des jungen Martin Luther, wurde sein Lehrer und Förderer und blieb bis zu seinem Tod sein väterlicher Freund. Staupitz wurde als Prediger nach Salzburg berufen und war in seinen letzten drei Lebensjahren Abt des Benediktinerklosters St. Peter.

Geistliche Musik im Stift Wilhering

 Matthias Pernsteiner (1795-1851)

Kürzlich wurde eine neue Musik-Editionsreihe mit dem Titel „Geistliche Musik im Stift Wilhering“ gegründet.
Ihr Schwerpunkt liegt auf der reichhaltigen Musiktradition der oberösterreichischen Zisterzienserabtei Wilhering und deren Musikarchiv, einer reichhaltigen Musiksammlung mit über 4000 Musikhandschriften und Musikdrucken.

Ordensgemeinschaften laden zu historischen Fachtagungen

In der Erzabtei von St. Peter widmet sich die Internationale Tagung Benediktiner als Päpste (19.-21. Oktober 2016) den benediktinisch geformten Mönchen, die zu Päpsten gewählt worden sind und die Geschicke der Christenheit an deren Spitze in Mittelalter und Neuzeit bestimmt haben. Welches Amtsverständnis hatten diese Mönchspäpste?

Neues aus der Babenbergerzeit

In seiner Hauptstadt Wien stiftete der Babenbergerherzog Heinrich II. 1155 mit ausdrücklicher Billigung seiner hochgestellten Gemahlin Theodora das Schottenkloster. Beide Stifter wurden in der Klosterkirche begraben. Die Stiftergruft nahm außerdem die gemeinsame Tochter Agnes auf, Königin von Ungarn und Herzogin von Kärnten. Heute liegen die Gebeine dieser drei Personen im steinernen Sarkophag eines Nischengrabes aus dem Jahre 1901. Die damals gesetzte Inschrift erinnert allerdings nur an Herzog Heinrich, nicht an die beiden Frauen.

Historiker der Bayerischen Benediktinerakademie tagten

Niederaltaich

Von 7.-9. Oktober 2016 fand in der Benediktinerabtei Niederaltaich in Niederbayern die Jahrestagung 2016 der Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie statt. Die Bayerische Benediktinerakademie ist „eine von den deutschsprachigen Benediktinerklöstern getragene Organisation zur Förderung von Wissenschaft und Kunst“ (http://benediktinerakademie.org/), die sich in vier fachliche Sektionen gliedert. Ihr Präsident ist seit 2015 der Erzabt von St. Peter in Salzburg, Dr. Korbinian Birnbacher OSB.

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