Schätze aus dem Heiligenkreuzer Musikarchiv

Ferdinand Rebay-Konzerte in Heiligenkreuz

Die Neuordnung des Heiligenkreuzer Musikarchivs, die im letzten Jahr begonnen wurde, fördert unbekannte oder vergessene Schätze zutage. Jetzt hat man es sich im Stift zur Aufgabe gemacht, dieses musikalische Erbe wieder zu beleben. Es wird eine neue CD-Serie „Monastic Music“ herausgegeben. Den Anfang macht Musik des Komponisten Ferdinand Rebay (1880–1953).

Rebay erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Sängerknabenkonvikt der Zisterzienser von Heiligenkreuz. Später studierte er bei Josef Hoffmann Klavier und bei Robert Fuchs Komposition am Konservatorium in Wien. Ferdinand Rebay war als Komponist, Konzertmusiker und Chorleiter ebenso tätig wie als Lehrer an der Staatsakademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Musikpädagogischen Seminar, so er 1938 nach dem „Anschluß“ entlassen wurde. Rebay gehörte nicht der Avantgarde seiner Zeit an. Er verarbeitete Einflüsse aus der Volks- und Tanzmusik, stellte das melodische Element stets in den Vordergrund und hielt sich an die musikalischen Formen der Vergangenheit wie Serenaden oder Menuette. Er hat einen Großteils seines Nachlasses Stift Heiligenkreuz hinterlassen.

Aufgeführt wird die Musik Rebays am Samstag, 15. November 2014 in der Abteikirche im Rahmen der Leopoldi-Festmesse (zelebriert vom Generalabt des Zisterzienserordens Mauro-Giuseppe Lepori, Ordinarium von Rebay: gemischter Chor mit Orgel und Orchester) sowie am Donnerstag, 20. November 2014, in einem Konzert im Heiligenkreuzerhof in Wien. Nähere Informationen in diesem Flyer:
  

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