Sammlungen

Das Judentum in der christlichen Kunst

Der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit veranstaltet gemeinsam mit der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften von 29. April bis 1. Mai 2012 in Graz eine Fachtagung über künstlerische Darstellungen des Judentums in christlichen Kirchen.
Nähere Informationen finden sie hier.

Krippenausstellungen

Papierkrippen Stift Rein

Historische Krippen gehören zu jenen Kulturgütern eines Klosters, die eine besondere Faszination auf jung wie alt ausüben. Die Menschwerdung des Herrn wurde und wird im Kunsthandwerk auf vielfältige Weise anschaulich und anrührend dargestellt. Krippen sind wunderbare Zeugnisse klösterlicher Tradition und lokaler Frömmigkeit. „Erfinder“ der Weihnachtskrippe waren im Mittelalter die Franziskaner, die die Frohe Botschaft von der Ankunft des Gottessohns in die Sprache der staunenden Kinder übersetzt haben.

Einführung in die Sammlungspflege

Am 14./15. März 2013 bietet das Referat für die Kulturgüter der Orden gemeinsam mit dem Seminarprogramm „Fortbildung Kirchenpflege“ des Kunstreferats der Diözese Linz ein Seminar zur Einführung in den Umgang mit Kulturgütern und Sammlungen in Ordensgemeinschaften an.

Folgende Themen werden behandelt werden: Was sind aufhebenswerte Kulturgüter? Wie pflegt man eine Sammlung? Was ist beim Verleihen von Kunstobjekten an Ausstellungen zu bedenken? Wie inventarisiert man Bilder, Plastiken, Textilien oder historische Objekte?

Göttweiger Internetausstellungen

Das Kunstkabinett des Stiftes Göttweig zeigt regelmäßig Internet-Ausstellungen mit seinen graphischen Blättern - in Kooperation mit dem Institut für Bildwissenschaft der Donau-Universität Krems. Ältere Ausstellungen bleiben online.

Kreuzschwestern bewahren kulturelles Erbe

Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz in Graz feierten am Fest Kreuzerhöhung das 120jährige Jubiläum ihrer Klosterkirche. Nach dem Festgottesdienst wurden die Kirchenschätze der Schwestern in einer kleinen Ausstellung gezeigt. Ornate, Mesbücher, Kelche, Monstranzen und Reliquiare sind Kostbarkeiten, die im Orden gewürdigt und mit Sorgfalt verwahrt werden. Sogar die ehemaligen Seitenaltäre und die Kanzel der Kirche, die 1970 entfernt worden waren, sind auf dem Dachboden sicher untergebracht.

Rechtsfragen zu beweglichen Denkmalen

Am 22. November 2010 hat Univ. Prof. Dr. Wolfang Wieshaider vom Institut für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht im Rahmen der Herbsttagung der Ordensgemeinschaften einen Vortrag über die Bestimmungen des Denkmalschutzes betreffend die Kulturgüter, also die „beweglichen Dankmale“,  gehalten und dabei Fragen der Veränderungen von Kulturgütern durch Restaurierungen, rechtliche Aspekte von Transporten und Verlagerungen sowie von Eigentümerwechseln erläutert. Der Vortrag ist eine nützliche Interpretationshilfe zu den Bestimmungen des Österreichischen Denkmalschutzgesetzes.

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