Sammlungen

Forschungspartner Kloster

Kustoden klösterlicher Kunstsammlungen und KunsthistorikerInnen trafen einander am 18./19. Mai 2012 zu einem Austausch über Fragen des kunsthistorischen Forschens in klösterlichen Sammlungen. Die Studientagung war eine Kooperationsveranstaltung des Referats für die Kulturgüter der Orden und des Stiftes Herzogenburg, das heuer das Jubiläum seines 900jährigen Bestehens feiert.

Paramente!

Die Congregatio Jesu (ehem. „Englische Fräulein“) hat ihren einmaligen und historisch wie kulturell ungemein bedeutenden Bestand an Paramenten im Jahr 2010 dem Diözesanmuseum von St. Pölten als Dauerleihe übergeben. Die Sammlung umfasst nicht nur liturgische Gewänder, sondern auch Antependien für den Altar im ehemaligen Kloster in St. Pölten sowie, und das ist besonders reizvoll und rar, eine bis in die Barockzeit zurückreichende Kollektion von Stickmustern, die den Schwestern, die lange eine Paramentenwerkstatt hatten, als Vorlagen dienten.

Lexikon für kirchliches Kunstgut

Das „Lexikon für kirchliches Kunstgut“ ist ein kompaktes Nachschlagewerk, das dem Leser in über 570 Stichworten von „Abendmahlsengel“ bis „Zunftstange“ Auskunft über die Bedeutung und die Funktion der Kulturgüter der katholischen wie der evangelischen Kirche gibt. Besonders die Gegenstände des liturgischen Gebrauchs werden ausführlich behandelt.

Kirchenräume und Ordensschätze erschließen

Im Rahmen des Weiterbildungsprogramms für Ordensleute findet von 11.-13. Juni 2012 im Kardinal-König-Haus in Wien ein Seminar statt, in dem gelernt und erprobt werden kann, wie das kulturelle Erbe einer Ordensgemeinschaft für die Vermittlung und für pastorale Anliegen genutzt werden kann und mit den Kulturgütern Begegnungen gestalteten werden können. Kursleiterin ist Sr. Ruth Pucher, die ihre Tätigkeit als Kulturvermittlerin im Dienst der Orden im Projekt WIEN ORDENtlich umsetzt.

Forschungspartner Kloster

Zum Thema „Kunsthistorische Forschung in klösterlichen Sammlungen“ treffen einenander am 18. und 19. Mai 2012 Kustodinnen und Kustoden aus den Kunstsammlungen von Ordensgemeinschaften mit Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern aus Forschung und Denkmalschutz. Viele aktuelle  Projekte in Klöstern werden vorgestellt, Forschungsdesiderate erörtert und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Was nützt die Forschung den Klöstern? Was nützen die Klöstern der Forschung“ geführt.

Das Judentum in der christlichen Kunst

Der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit veranstaltet gemeinsam mit der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften von 29. April bis 1. Mai 2012 in Graz eine Fachtagung über künstlerische Darstellungen des Judentums in christlichen Kirchen.
Nähere Informationen finden sie hier.

Krippenausstellungen

Papierkrippen Stift Rein

Historische Krippen gehören zu jenen Kulturgütern eines Klosters, die eine besondere Faszination auf jung wie alt ausüben. Die Menschwerdung des Herrn wurde und wird im Kunsthandwerk auf vielfältige Weise anschaulich und anrührend dargestellt. Krippen sind wunderbare Zeugnisse klösterlicher Tradition und lokaler Frömmigkeit. „Erfinder“ der Weihnachtskrippe waren im Mittelalter die Franziskaner, die die Frohe Botschaft von der Ankunft des Gottessohns in die Sprache der staunenden Kinder übersetzt haben.

Einführung in die Sammlungspflege

Am 14./15. März 2013 bietet das Referat für die Kulturgüter der Orden gemeinsam mit dem Seminarprogramm „Fortbildung Kirchenpflege“ des Kunstreferats der Diözese Linz ein Seminar zur Einführung in den Umgang mit Kulturgütern und Sammlungen in Ordensgemeinschaften an.

Folgende Themen werden behandelt werden: Was sind aufhebenswerte Kulturgüter? Wie pflegt man eine Sammlung? Was ist beim Verleihen von Kunstobjekten an Ausstellungen zu bedenken? Wie inventarisiert man Bilder, Plastiken, Textilien oder historische Objekte?

Göttweiger Internetausstellungen

Das Kunstkabinett des Stiftes Göttweig zeigt regelmäßig Internet-Ausstellungen mit seinen graphischen Blättern - in Kooperation mit dem Institut für Bildwissenschaft der Donau-Universität Krems. Ältere Ausstellungen bleiben online.

Farbbalken