Religiöse Volkskunde der österreichischen Prälatenklöster

Religiöse Volkskunde der österreichischen Prälatenklöster

„Das Europainstitut für Cistercienserforschung veranstaltet am 17./18. Oktober 2017 im Stift Heiligenkreuz eine Tagung zur religiösen Volkskunde der österreichischen Prälatenklöster. Schwerpunkte der mehr als 10 Referate sind Seelsorge und Grundherrschaft der Stifte, sowie Aspekte von Zeremoniell, Repräsentation und Ökonomie. Alle Vorträge beziehen sich auf die Zeit von 1600 bis 1800.

Hier sind die geplanten Vorträge:

Daniel Drascek, Alltägliche Praktiken des Erinnerns und der klösterlichen Konfliktbewältigung im 17./18. Jahrhundert.
P. Alkuin Schachenmayr, Semidramatisches in barocken Prälatenklöstern: Visitatorenempfang, Fußwaschung, Lateinunterricht.
Matthias J. Pernerstorfer, Robert Leebs Reise ins Heilige Land (1719) und die Umgestaltung des Heiligenkreuzer Kalvarienbergs zum barocken Kreuzweg (1731-1748) im historischen Kontext.
Sepp Gmasz, Die Pfarre Mönchhof in der Grundherrschaft des Stiftes Heiligenkreuz an der Wende vom Feudalismus zur Marktwirtschaft.
Ralph Andraschek-Holzer, Ansichten von Stiftspfarren als Instrumente klösterlicher Repräsentation.
Andras Forgó, Die Äbte von Heiligenkreuz und die ständische Politik Ungarns im 18. Jahrhundert.
Leonhard Scherg, Professurkunden Bronnbacher Laienbrüder in der Frühen Neuzeit. 
Vladimír Maňas, P. Christian Gottfried Hirschmentzl (1638-1703): ein Cistercienser aus Welehrad als Gründer und Praeses einer ländlichen Bruderschaft.
Joachim Werz, Concionatorium alphabeticum. Die Heiligenkreuzer Hs. 476 – ein ABC der cisterciensischen Predigtkultur des 17. Jahrhunderts.
Thomas Wallnig, Cistercienser in der res publica litteraria.
Peter Csendes, Heiligenkreuzer Stadthöfe.
Iris Haslinger, Seelsorgliche und wirtschaftliche Dimensionen von Stift Zwettls Wallfahrt Maria Rafings“

P. Alkuin Schachenmayr OCist

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