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Archive stellen sich vor: Das Archiv des Schottenstifts

Im geschäftigen Zentrum Wiens, in unmittelbarer Nähe zur Universität Wien und zu zahlreichen Banken, Geschäften und Ministerien stellt das Schottenstift mit seinen Innenhöfen eine grüne Oase der Ruhe dar. Es blickt auf eine lange Tradition zurück, steht seine Gründung doch in engem Zusammenhang mit der Erhebung Österreichs zum souveränen Herzogtum im Jahr 1156. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die ältesten Stücke im Stiftsarchiv aus dem 12. Jahrhundert stammen.

Sensationeller Kartenfund aus dem Dominikanerkloster Retz

Im Stadtmuseum Retz wurde eine Karte aus dem Jahr 1534 als erste Darstellung der „Königin Europa“ identifiziert. Die Karte ist ein kolorierter Holzschnitt und stammt ursprünglich aus dem Retzer Dominikanerkloster.
Der Bibliothekar und Archivar des Retzer Klosters, P. Ignaz Lamatsch (1797-1863), hat die Karte zusammen mit anderen Gegenständen im Jahr 1838 dem kurz zuvor gegründeten Stadtmuseum Retz geschenkt. Den europäischen Kontinent figural darzustellen leitet sich aus einer antiken Tradition ab, die in der Renaissance wieder aufgegriffen wurde.

Musikarchiv Stift Heiligenkreuz

Im klösterlichen Alltag spielt Musik eine beträchtliche Rolle. Es vergeht kein Tag, an dem wir hier im Kloster nicht mit Musik in Berührung kommen. Besonderes Augenmerk legen und legten die stiftlichen Musiker auf die musikalische Gestaltung der täglich gefeierten heiligen Messe. Gregorianischer Choral wechselt mit Volksgesang und mehrstimmigen Orchestermessen.

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