Personalnachrichten

Neuer Chorleiter an der Wiener Jesuitenkirche

Die Jesuiten geben bekannt, dass der Chor des Consortium Musicum Alte Universität, welches die Festgottesdienste in der Wiener Jesuitenkirche gestaltet, einen neuen Leiter hat, den vormaligen Kapellmeister des Doms zu Pavia Stefan Zikoudis. Zikoudis diplomierte am Mailänder Konservatorium in den Fächern Klavier und Cembalo. Er setzte seine Studien in der Schweiz fort, wo er den Master in Musikpädagogik und das Diplom im Konzertfach erhielt. Von 1995 bis 2006 war er Erster Organist und Kapellmeister im Dom von Pavia.

"Provokante Kunst im Kirchenbereich"

Gustav Schörghofer SJ

„Der Jesuit und Kunsthistoriker Gustav Schörghofer ist einer der diesjährigen Preisträger des viennaARTaward: Der langjährige Leiter der Jury für den an junge österreichische Künstler vergebenen „Otto-Mauer-Preis“ erhielt bei einem Festakt am 17. Oktober 2017 im Wiener im Novomatic Forum den „Sonderpreis für Kunstvermittlung“. Die Jury würdigte Schörghofers „Mut, moderne und provokante Kunst im Kirchenbereich zu zeigen“, heißt es in einer Presseaussendung.

Defensio von Maximilian Alexander Trofaier

Maximilian Alexander Trofaier

Am 25. Oktober 2017 präsentierte Maximilian Alexander Trofaier, Stftsarchivar der Abtei Unserer Lieben Frau zu den Schotten, in seiner Defensio seine Doktorarbeit zum Thema „Der Konvent des Wiener Schottenstiftes im Mittelalter. Prosopographische Studien zu einem Professbuch (1155-1418)“.

Neuer Stiftsarchivar in St. Paul

P. Petrus Tschreppitsch OSB

Mein Name ist P. Petrus Tschreppitsch OSB und ich bin Benediktiner im Konvent des Benediktinerstiftes St. Paul im Lavanttal. Seit kurzem zählt zu meinen Ämtern, für die ich verantwortlich bin, auch das Amt des Archivars – eigentlich eine völlig neue Materie für mich persönlich. Da unser Archiv nicht gerade unscheinbar klein ist und auch bekannt durch mancherlei Besonderheiten, bedarf es jemanden, der im Archiv für Ordnung und für Verantwortung sorgt.

Gottfried Undesser OFMCap. (1933-2017)

Gottfried Undesser OFMCap. (1933-2017)

„Zum ersten Mal begegnete ich Br. Gottfried am 1. April 2003 in Luzern. Manchen mag es erstaunen, dass dieses Treffen so präsent ist, dass es sich an einem konkreten Datum festmachen lässt. Mein Kollege Christian Schweizer, Provinzarchivar der Schweizer Kapuzinerprovinz, und ich hatten die Archivare und Bibliothekare der benachbarten Kapuzinerprovinzen erstmalig zu einem Workshop nach Luzern eingeladen.

Gregor Lechner OSB (1940-2017)

P. Gregor Lechner (Foto: Brunner Krems)

Der Leiter der Graphischen Sammlung des Stiftes Göttweig, der bekannte Kunsthistoriker P. Gregor Lechner, ist wenige Tage nach seinem 77. Geburtstag verstorben. Der gebürtige Bayer und promovierte Kunsthistoriker und Byzantist schloss sich 1971 in Augsburg dem Dominikanerorden an, bevor er 1974 in die Benediktinerabtei Göttweig übertrat. 1975 wurde er zum Priester geweiht, 1978 legte er die ewige Profess ab. Gleich nach seinem Eintritt wurde er Archivar, Bibliothekar und Kustos des Stiftes.

Neue Archivarin im Koloman-Kloster

Sr. Heliena Krenn und Sr. Anna Trojer

Im Kloster der Steyler Missionsschwestern in Stockerau, nach seinem Patron als Koloman-Kloster bekannt, gibt es eine neue Archivarin. Sr. Anna Trojer (rechts im Bild) löst ihre Vorgängerin Sr. Heiléna Krenn ab, die durch viele Jahre das Archiv der Ordensprovinz der „Dienerinnen des Heiligen Geistes“ betreute.

Gerald Hirtner erhält Rohracher-Preis

Salzburger Nachrichten vom 17. 12. 2016

Dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchive Österreichs und Archivar der Erzabtei St. Peter Dr. Gerald Hirtner wurde am 15. Dezember 2016 vom Salzburger Erzbischof Franz Lackner der Förderungspreis des Erzbischof-Rohracher-Studienfonds verliehen. Er erhielt ihn für seine hervorragende und mittlerweile auch in Buchform erschienene Doktorarbeit Netzwerk der Tugendhaften: Neuzeitliche Totenroteln als historische Quelle. Wir gratulieren sehr herzlich!

Rupert Frieberger OPraem. (1951-2016)

Rupert Frieberger OPraem. (1951-2016)

Am 16. Oktober 2016 wurde die Sonntagsmesse aus dem Stift Schlägl in den Ö2 Regionalradios übertragen. In diesem Gottesdienst wurde auch für den 40-jährigen Dienst von Herrn Rupert als Stiftskapellmeister gedankt. Dazu erklang die „Missa festiva Plagensis – Festmesse für Schlägl“, die Herr Rupert 1990 komponiert hatte. Schon schwer von seiner Krebserkrankung gezeichnet, feierte Herr Rupert die Messe vom Krankenbett aus mit. Zwei Stunden später, um 13 Uhr, gab er sein Leben in die Hand seines Schöpfers zurück.

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