Ordenskalender

Der Ordenskalender vom 15. bis 21. März 2015

Benediktregel, 12. Jahrhundert (Stift Melk, Cod. 1942)

Am 15. März gedenken die Redemptoristen in Österreich ihres „Begründers“, des heiligen Klemens Maria Hofbauer (1751-1820). Der „Apostel von Wien“ stammte aus dem südmährischen Tasswitz (Tasovice) bei Znaim und war der erste Nicht-Italiener, der sich dem 1732 vom Priester Alfons Maria von Liguori gegründeten Orden anschloss. Nach einem Aufenthalt in Warschau kam Hofbauer aufgrund der Verfolgung des Ordens durch Napoleon nach Wien, wo er als Prediger und geistlicher Begleiter tätig war. Er wurde 1909 heiliggesprochen und ist seit 1914 Stadtpatron von Wien.

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Der Ordenskalender vom 8. bis 14. März 2015

Historische Reiseapotheke (Barmherzige Brüder, Wien)

Weithin bekannt für ihren Dienst an Kranken und Armen sind die Barmherzigen Brüder, die am 8. März ihren Gründer Johannes von Gott (1495-1550) feiern. Aus dem Armenhospital, das der Heilige 1539 im spanischen Granada gründete, entwickelte sich ein heute in 50 Ländern tätiger Orden mit 1.099 Mitgliedern (Stand 12/2014) und rund 45.000 Mitarbeitern. In Österreich gibt es 36 Brüder mit feierlicher Profess, fünf Scholastiker, drei Oblaten und einen Novizen, die mit rund 7.700 Mitarbeitern u.a. in den Ordensspitälern in Eisenstadt, Graz-Eggenberg, Linz, Salzburg, St.

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Der Ordenskalender vom 1. bis 7. März 2015

Marienbildnis, Kapelle der Schwestern der Schmerzhaften Mutter in Wien-Simmering

Am 2. März feiern die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul ihren Gründungstag. Ein Ableger des 1734 in Straßburg gegründeten Mutterordens kam 1825 nach Österreich, wo zunächst in Zams in Tirol eine Niederlassung entstand, ehe drei Schwestern in Wien-Gumpendorf ein Kloster mit Spital und zugleich eine eigenständige Ordenskongregation gründeten. Den Schwestern wurden zahlreiche Werke anvertraut, wie die Krankenhäuser in Wien, Linz, Ried im Innkreis und dem ostmährischen Kremsier, dazu kamen Schulen, Kindergarten, Altenheime und landwirtschaftliche Betriebe.

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Der Ordenskalender vom 22. bis 28. Februar 2015

Hochaltar der Herz-Jesu-Basilika in Hall (Kloster der Töchter des Herzens Jesu)

Am 26. Februar feiern die Marienschwestern vom Karmel ihren Gründungstag. Der noch junge Orden entstand 1861, als eine Gruppe von Tertiaren des Karmelordens in Linz eine Gemeinschaft bildete und Schwester Theresia Böck als erste die Profess ablegte. Schnell schlossen sich weitere Frauen an und mehrere Neugründungen in Oberösterreich folgten. 1885 erhielt das Institut die staatliche und kirchliche Anerkennung, 1906 wurden die Schwestern als Dritter Orden dem Karmel angegliedert.

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Der Ordenskalender vom 15. bis 21. Februar 2015

Schmerzhafte Mutter mit den hl. Sieben Vätern (Servitenkloster Innsbruck)

Der 15. Februar ist Feiertag für weltweit 3.900 Kreuzschwestern, die mit vollem Namen „Barmherzige Schwestern vom Heiligen Kreuz“ heißen. An diesem Tag vor 150 Jahren starb ihr Gründer Theodosius Florentini (1808-1865) - ein Schweizer Kapuziner, der sein Leben dem Kampf gegen Bildungsnotstand und Ausbeutung durch das kapitalistische Wirtschaftssystem widmete, die er beide als Ursachen für die soziale Not seiner Zeit sah.

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Der Ordenskalender vom 8. bis 14. Februar 2015

Sr. Basilia Gürth, Seligpreisungen, 1998 (Vorauer Marienschwestern)

Die Vorauer Marienschwestern begehen am 9. Februar den Todestag ihrer Gründerin Barbara Sicharter (1829-1905). Die einzige Niederlassung hat der Frauenorden im steirischen Vorau, wo die Schwestern ein Krankenhaus betreiben: das Marienkrankenhaus und das Institut für Physiotherapie. Das Mutterhaus der Schwestern schließt direkt ans Marienkrankenhaus an. Derzeit gehören rund 35 Schwestern dem Orden an. Ihr Patrozinium feiern die Marienschwestern am 8. Dezember, zu Maria Empfängnis. (Infos: www.marienschwestern-vorau.at)

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Der Ordenskalender vom 1. bis 7. Februar 2015

Am 2. Februar feiert die Kirche den Festtag Maria Lichtmess und seit 1997 zeitgleich auch den „Tag des geweihten Lebens“. Papst Johannes Paul II. (1978-2005) hatte den Tag eingeführt, um die Wertschätzung von Orden und anderen Gemeinschaften geistlichen Lebens zu fördern. Erinnert wird dabei daran, dass Maria und Josef ihren Erstgeborenen im Tempel Gott geweiht hatten.

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Der Ordenskalender vom 25. bis 31. Jänner 2015

Maria Anna von Kriechbaum, Oberstvorsteherin der Englischen Fräulein (Foto: iözesanmuseum St. Pölten)

Am 25. Jänner, dem Tag der Bekehrung des heiligen Paulus, feiert das Benediktinerklosters St. Paul im Lavantthal sein Patrozinium. Gegründet wurde das Unterkärnter Stift von Graf Engelbert von Spanheim - im Jahr 1091, als im Gebiet des heutigen Österreich rund 700 Klöster existierten. Im Mittelalter entwickelte sich St. Paul zu einem bedeutenden Schulkloster, und auch heute unterhält es noch ein stiftseigenes Gymnasium, das mit 750 Schülern zu den größten Privatschulen Österreichs zählt. Von den 14 in St. Paul lebenden Benediktinern werden die umliegenden Pfarren St. Paul, St. Georgen, St.

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Der Ordenskalender vom 11. bis 17. Jänner 2015

Tanzschmuck aus Papua-Neuguinea, Missionshaus St. Gabriel

Am 13. Jänner gedenken die Mönche des Wiener Schottenstifts ihres Gründers, des Babenberger-Herzogs Heinrich II. Jasomirgott (1107-1177), der an diesem Tag starb. Der Herzog berief 1155 iro-schottische Mönche aus der Regensburger Benediktinerabtei St. Jakob nach Wien. Die letzten Iroschotten verließen 1418 Wien und kehrten nach Regensburg zurück. Benediktiner aus Melk übernahmen das Kloster. Die Bezeichnung „Schotten“ blieb trotzdem. Die grundlegende Neugestaltung der Schottenabtei fällt in das 17. Jahrhundert. Am Beginn des 19.

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