Ordenskalender

Der Ordenskalender vom 31. Mai bis 6. Juni

Hl. Norbert, Mitra des Weihnachtsornats, 1877 (Stift Schlägl)

Die „Armen Schwestern unserer Lieben Frau von Bombay“ gedenken am 2. Juni ihres Gründers George Fernandes (1903-1970). Der Frauenorden wurde von Fernandes in der indischen Erzdiözese Bombay gegründet. Die ersten Schwestern legten ihre Gelübde 1942 ab. Ihre erste Niederlassung bestand in Stephen Hall an der Erzbischöflichen Residenz. Heute befindet sich dort das Generalat. Die Schwestern wirken als Lehrerinnen und in karitativen Diensten.

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Der Ordenskalender vom 24. bis 30. Mai

Hl. Madeleine Sophie Barat (Sacré-Coeur-Kloster Riedenburg, Bregenz)

Am 24. Mai (heuer Pfingstsonntag) gedenken die Missionare von Mariannhill und die Missionsschwestern vom kostbaren Blut ihres Gründers Franz Pfanner (1825-1909). Der in Langen bei Bregenz geborene Priester war 1879 nach Natal (Südafrika) aufgebrochen, wo er 1882 das Kloster Mariannhill gründete und dessen erster Abt wurde. Für den Missionar, der zu den bedeutendsten seiner Zeit zählt, ist ein Seligsprechungsverfahren im Gang.

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Der Ordenskalender vom 16. bis 23. Mai

Königin der Apostel, Glasfenster von Ernst Bauernfeind 1994 (Kapelle der Missionsschwestern Königin der Apostel in Wien)

Die „Herz Jesu Schwestern“ begehen am 18. Mai den Tag ihres Gründers Victor Braun (1825-1882). Der französische Seelsorger setzte sich besonders für Alte, Kranke, Waisen und Dienstmädchen ein und rief dazu 1866 eine Ordensgemeinschaft ins Leben. Bereits 1873 wurden Frauen des Ordens nach Wien als Krankenpflegerinnen in das Krankenhaus Rudolfstiftung gerufen. In ihrem Kloster in Wien-Landstraße, das im Zweiten Weltkrieg ein Feldlazarett war, entstand nach 1945 das „Herz Jesu Krankenhaus“, das heute zur Vinzenz-Gruppe gehört.

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Der Ordenskalender vom 10. bis 16. Mai

Hl. Maria Dominika Mazzarello (Don Bosco-Schwestern Salzburg)

Am 10. Mai begehen die Hartmannschwestern ihren Gründungstag. Der Orden, der eigentlich „Franziskanerinnen von der christlichen Liebe“ heißt, entstand 1848 am ehemaligen Krankenhaus in Wien-Wieden, wo der Direktor nach geistlichen Schwestern für die Krankenpflege suchte. 95 Pflegerinnen wurden in den Dritten Orden des heiligen Franziskus aufgenommen, die Schwestern wollten aber eine eigene Gemeinschaft, zu deren Gründung es am 10. Mai 1857 durch den Wiener Erzbischof Kardinal Joseph Othmar von Rauscher kam.

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Der Ordenskalender vom 3. bis 9. Mai

Hl. Florian, Scagliola, 17. Jahrhundert (Stiftsgalerie St. Florian)

Der 4. Mai ist der Feiertag des oberösterreichischen Landespatrons, des heiligen Florian. Besonders gefeiert wird er am Ort, wo der Märtyrer und erste bekannte Christ im heutigen Österreich nach seinem Tod im Jahr 304 bestattet wurde - dem heutigen Augustiner-Chorherrenstift Sankt Florian. Schriftliche Zeugnisse gehen von einer Entstehung um das Jahr 800 aus, die offizielle Errichtung durch den Passauer Bischof erfolgte im Jahr 1071.

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Der Ordenskalender vom 26. April bis 2. Mai

Hl. Katharina von Siena, Kopie nach Tiepolo, Dominikanerinnen Wien

Am 27. April feiern die Mechitaristen ihren Gründer, den Armenier Mechitar von Sebaste (1676-1749). Mit dem armenischen Volk hat der Orden sehr enge Verbindung, entstand er doch 1701 in Konstantinopel speziell für die Seelsorge der von islamischen Türken verfolgten Armenier. Nach Österreich kam die Kongregation 1810, als ihnen Kaiser Franz I. das einstige Kapuzinerkloster übergab.

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Der Ordenskalender vom 19. bis 25. April

Pfingsten, Palottihaus Wien

Im Prämonstratenserstift Schlägl wird der 19. April als Weihetag begangen. Das Stift, das im 13. Jahrhundert an der Stelle eines erloschenen Zisterzienserklosters entstand, gilt bis heute als geistliches, seelsorgliches und auch wirtschaftliches Zentrum des oberen Mühlviertels. Rund 40 Mitbrüder betreuen insgesamt 26 Pfarren und sind auch in Krankenseelsorge und Schulwesen tätig. Bekannt ist das Stift u.a.

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Der Ordenskalender vom 5. bis 11. April

"Schulunterricht im Grünen", Foto, ca. 1930, Archiv der Schulbrüder Strebersdorf

Am 7. April feiert der Orden der Brüder der Christlichen Schulen seinen Gründer, den Heiligen Johannes de La Salle (1651-1719). Der Orden widmet sich der Aufgabe, jungen Menschen, und hier besonders Armen, eine menschliche und christliche Bildung und Erziehung zu ermöglichen. Ende des 17. Jahrhunderts in Frankreich gegründet, gehören heute weltweit rund 4.500 Brüder der Gemeinschaft an, die in über 1.000 Werken des Ordens tätig sind. In Österreich betreuen 28 Brüder vier Schulstandorte in Wien. (www.delasalle.at)

 

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Der Ordenskalender vom 22. bis 28. März 2015

Mariä Verkündigung, Hochaltarbild der Dominikanerinnenkirche Feldkirch (Kloster zum Englischen Gruß in Altenstadt)

Am 24. März begehen die Mitglieder des Säkularinstitut „Kleine Franziskanische Familie“ den Todestag ihrer Mitbegründerin Vincenza Stroppa (1893-1982): Die Italienerin wurde in den 1920er-Jahren in Brescia vom Franziskanerpater Ireneo Mazzotti ermutigt, sich in einer persönlichen Weihe an Gott einem Leben in franziskanischer Spiritualität inmitten der Welt zu widmen. Bald schlossen sich Stroppa weitere Frauen an, sodass es am 26. Dezember 1929 zur Gründung eines geistlichen Instituts kam.

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