Ordenskalender

Der Ordenskalender vom 9. bis 15. August

Hl. Klara, Bronzerelief im Klarissenkloster Maria Enzersdorf

Der 9. August ist der Gedenktag einer der bekanntesten Ordensfrauen des 20. Jahrhunderts: Der heiligen Teresia Benedicta vom Kreuz (1891-1942), besser bekannt unter ihrem bürgerlichen Namen Edith Stein. Die konvertierte Jüdin, die sich auch als Philosophin und Frauenrechtlerin einen Namen machte und im Nationalsozialismus im KZ Auschwitz-Birkenau ermordet wurde, trat 1933 in den Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen ein. Dieser von Teresa von Avila reformierte Zweig der zuvor im 15.

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Der Ordenskalender vom 2. bis 8. August

Initiale "I" aus dem Offizium zum Fest des hl. Dominikus, Missale aus 1476/77 (Dominikanerkloster Wien)

Der 2. August ist der Gedenktag des Hl. Pierre Julien Eymard (1811-1868), des Gründers der Eucharistiner. Der französische Ordenspriester errichtete 1856 ein Kloster mit besonderer eucharistischer Frömmigkeit. Die Gemeinschaft der Eucharistiner wurde 1863 als Kongregation anerkannt. 1864 wurde ein weiblicher Zweig, die „Dienerinnen vom Heiligsten Sakrament“ gegründet. In Österreich übernahmen die Eucharistiner 1926 eine Notkirche am Laaerberg in Wien und errichteten dort 1928 ein Kloster mit der Kirche „Unserer Lieben Frau vom Allerheiligsten Sakrament“.

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Der Ordenskalender vom 26. Juli bis 1. August

Der kreuztragende Christus erschient dem heiligen Ignatius (Jesuitenkirche Wien)

Die Mönche vom Zisterzienserstift Lilienfeld gedenken am 28. Juli ihres Gründers, des Babenberger-Herzog Leopold VI. (1176-1230). Er gründete das Stift im Jahr 1202. Mönche aus dem Zisterzienserkloster Heiligenkreuz besiedelten die Neugründung. Herzog Leopold VI. ist in der Stiftsbasilika Lilienfeld bestattet. Heute gilt die Zisterzienserabtei als größtes mittelalterliches Kloster Österreichs und beherbergt 20 Mönche. Der Großteil der Patres lebt aber nicht im Kloster, sondern in einer dem Stift inkorporierten Pfarren.

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Der Ordenskalender vom 19. bis 25. Juli

"Paterringelen" und Löffel, welche die Kapuziner früher bei ihren Bettelgängen verteilten (Kapuzinerkloster Innsbruck)

Am 19. Juli begeht die Katholische Kirche das „Hochfest des Heiligsten Erlösers“. dieses ist das Titularfest der Redemptoristen und der Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser. Die Redemptoristen („Kongregation des Heiligsten Erlösers“) gehören zu den größten Männerorden der katholischen Kirche mit knapp 5.800 Patres, Brüder und Studenten. In Österreich haben die Redemptoristen Klöster in Wien-Maria am Gestade, Hernals, Eggenburg, Puchheim (OÖ) und Innsbruck.

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Der Ordenskalender vom 12. bis 18. Juli

Hl. Kamillus (Kamillianerkloster Wien)

Die Schwesterngemeinschaft „Regulierte Tertiarinnen der Franziskaner“ feiert am 13. Juli ihre Gründerin, die Selige Angelina Marsciano (1377-1435). Marsciano ging als „Tertiarin der Franziskaner“ ins Kloster und gründete 1395 die „Regulierten Tertiarinnen der Franziskaner“. Zunächst erbaute sie das Kloster in Foligno (Italien), dann 19 weitere Klöster, denen sie ab 1428 als Gneraloberin vorstand. Angelina starb am 4. Juli 1435 in Foligno. Die Vereinigung der Franziskaner-Tertiarinnne wurde von Papst Martin V. 1421 anerkannt und von Papst Leo X.

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Der Ordenskalender vom 5. bis 11. Juli

Heiliger Benedikt, Kupferstich von Johann Jakob Lidl, Thesenblatt, 18. Jh. (Schottenstift Wien)

Am 11. Juli ist des Fest des hl. Benedikts, Vater des abendländischen Mönchtums und Patron Europas.

Am 6. Juli 1922 starb Maria Teresia Ledóchowska, die Gründerin der Missionsschwestern vom hl. Petrus Claver. Sie wurde 1975 heiliggesprochen.

Am 11. Juli 1957 war der Todestag von Msgr. Edwin Fasching, dem Gründer des Säkularinstituts Werk der Frohbotschaft Batschuns.

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Der Ordenskalender vom 28. Juni bis 4. Juli

Mariä Heimsuchung, Detail aus Antependium, 18. Jh. (Heimsuchungskloster Wien)

Die Erzabtei St. Peter, die zu „Peter und Paul“ am 29. Juni ihr Patrozinium feiert, gilt als das älteste durchgehend bestehende Kloster im deutschsprachigen Raum. 696 vom heiligen Rupert gegründet, ist es heute ein seelsorgliches, wirtschaftliches und touristisches Zentrum in Salzburg mit 21 Mönchen, zu dem u.a. ein Museum, das Institut für Benediktinische Studien, das Studienhaus Kolleg St. Benedikt der Benediktinerkongregation, das Österreichische Liturgische Institut sowie zahlreiche Wirtschaftsbetriebe gehören.

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Der Ordenskalender vom 21. bis 27. Juni

"Die Taufe Christi" von Johann Georg Schmidt, 1730, Hochaltarbild der Malteserkirche in Wien

In dieser Woche gibt es ausnahmsweise keinen Gründungstag zu feiern und auch kein Stiftergedenken. Aber am 25. Juni feiert das Benediktinerstift Melk den Weihetag der Stiftskirche. Am 21. Juni ist das Fest des heiligen Aloysius von Gonzaga (1568-1591), ein Jesuit und Patron der Missionsfranziskanerinnen vom hl. Aloysius von Gonzaga. Ihr Titularfest feiern in dieser Woche auch die Franziskanerinnen der Mutter Gottes der immerwährenden Hilfe, ihr namensgebendes Marienfest wird am 27. Juni begangen. Dies ist auch der Gedenktag für Gerhoch von Reichersberg (gest.

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Der Ordenskalender vom 7. bis 13. Juni

Brosche von Hildegard Burjan mit CS-Emblem (Caritas Socialis)

Die Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis gedenkt am 12. Juni ihrer Gründerin Hildegard Burjan (1883-1933). Burjan zog 1919 als christlich-soziale Politikerin in den österreichischen Nationalrat ein. Im selben Jahr gründete sie die Caritas Socialis (CS) als geistliche Gemeinschaft von Frauen in der katholischen Kirche. Burjan ist die erste Parlamentarierin weltweit, die seliggesprochen wurde (2012). CS-Schwestern sind in Österreich, Brasilien, Deutschland und Südtirol vertreten.

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