Ordenskalender

Der Ordenskalender vom 18. bis 24. Oktober

Hl. Ursula, Flügel eines Hausaltars, 18. Jahrhundert, Ursulinen in Graz

Am 19. Oktober feiern die Passionisten ihren Gründer, den Hl. Paul vom Kreuz (1694-1775). Die „Kongregation vom Leiden Jesu Christi“ ist eine religiöse Gemeinschaft von Priestern und Laienbrüdern päpstlichen Rechts. Ihr Erkennungsmerkmal ist ein schwarzer Habit mit Passionszeichen und Gürtel sowie eine Lebensform, die Kontemplation mit aktivem apostolischen Leben verbindet. Weltweit gehören den Passionisten heute mehr als 2.000 Ordensmänner mit über 400 Niederlassungen in 54 Nationen auf allen Kontinenten an.

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Der Ordenskalender vom 11. bis 17. Oktober

Sonderbriefmarke 2015 mit Bildnis der hl. Teresa von Avila aus dem Karmelitinnenkloster Gmunden

Das Benediktinerstift Melk feiert am 12. Oktober seinen Gründer Leopold II., Markgraf von Österreich. Das über der Donau thronende Barockkloster ist ein Besuchermagnet mit jährlich rund 500.000 Gästen. Mit Kaiserstiege, Museum zur Klostergeschichte, Marmorsaal, Bibliothek, Stiftskirche und dem angeschlossenen Park hat das Benediktinerstift viel zu bieten und gehört als Wahrzeichen der Wachau zum UNESCO-Welterbe. 1089 gegründet, leben seither in ununterbrochener Folge Benediktinermönche in Melk.

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Der Ordenskalender vom 4. bis 10. Oktober 2015

Hl. Franz von Assisi empfängt die Stigmata, Stiftungsurkunde für das Franziskanerkloster Schwaz, 1507

Der Franziskanerorden feiert am 4. Oktober seinen Gründer, den Heiligen Franziskus von Assisi (+1226). Im 13. Jahrhundert gegründet, gibt es heute weltweit über 15.000 Franziskanerbrüder in 116 Provinzen und Kustodien. Der Orden ist somit nach den Benediktinern und Jesuiten der drittgrößte katholische Männerorden. In der Provinz „Austria vom Hl. Leopold in Österreich und Südtirol“ leben heute 125 Brüder in 23 Klöstern. Ihre Tätigkeitsbereiche reichen von der Pfarr- und Wallfahrtsseelsorge über Exerzitien und Schulunterricht bis hin zum Dienst für Menschen in Not.

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Der Ordenskalender vom 27. September bis 3. Oktober

Alte Tracht der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Wien-Gumpendorf

Am 27. September gedenkt die Kirche des heiligen Vinzenz von Paul (1581-1660), auf den sich mehrere Orden berufen. Dazu gehören die 1734 in Straßburg gegründeten „Barmherzigen Schwestern“, die in den Gemeinschaften Zams, Innsbruck, Wien sowie in der zusammengeschlossenen Gemeinschaft Graz-Salzburg vertreten sind und jeweils etliche Niederlassungen haben. Sie führen eine Vielzahl an Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen, Horten, Kindergärten und Obdachlosenheimen, die teils in der Holding der Vinzenzgruppe zusammengeschlossen sind.

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Der Ordenskalender vom 20. bis 26. September

Hl. Rupert, Heiligenbildchen (Erzabtei St. Peter)

Am 24. September ist der Festtag des Salzburger Landespatrons Rupert, der die bis heute bestehenden Klöster St. Peter und Nonnberg im Salzburger Stadtgebiet gründete. Mit dem Jahr 711 bzw. 712 als Ursprungsdatum ist das Kloster der Nonnberger Benediktinerinnen das weltälteste christliche Frauenkloster mit ununterbrochener Tradition. Lange gehörte auch das Nonntal und der gesamte Raum zwischen Salzach und Leopoldskron zum Kloster und der Eintritt war allein adeligen Frauen vorbehalten.

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Der Ordenskalender vom 13. bis 19. September

Altarbild von Martin Altomonte, 1723/24 in der ehemaligen Deutschordenskirche in Linz

Das Kirchenfest „Kreuzerhöhung“ (14. September) ist Titularfest einer ganzen Reihe von Orden, allen voran der Deutsche Orden. 1190 vor Akkon (Israel) als Hospitalbruderschaft gegründet, ist die Gemeinschaft heute in Österreich, Deutschland, Italien, Slowenien, Tschechien und der Slowakei verbreitet. Mitglieder sind Brüder, Schwestern und Personen weltlichen oder geistigen Standes (Familiare). Der Orden ist u.a.

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Der Ordenskalender vom 6. bis 12. September

Brief von P. Jordan, Gründer des Salvatorianerordens, 1910 (Provinzarchiv der Salvatorianer)

Am 6. September wird am Schutzengelfest im Stift Wilhering das zweite Patrozinium gefeiert. Das 1146 vom Stift Rein aus gegründete Kloster zählt seit seiner Neuerrichtung nach einem Brand 1733 zu den bedeutendsten Rokoko-Bauten Österreichs. 1940 bis 1945 war das Stift vom NS-Regime enteignet. Derzeit gehören der Klostergemeinschaft 28 Mönche an, davon 25 Priester, 2 Laienmönche und 1 Novize. Die Patres sind für die Seelsorge in 14 Stiftspfarren und zwei Diözesanpfarren zuständig.

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Der Ordenskalender vom 30. August bis 5. September

Ring einer Franziskanerin von Vöcklabruck

Der 3. September ist in der Katholischen Kirche das Fest des Hl. Gregor des Großen (ca. 540-604). Der Heilige ist der Patron der Abteikirche des Wiener Schottenstifts. Das Stift kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Der Babenberger-Herzog Heinrich II. Jasomirgott (1107-1177) berief 1155 iro-schottische Mönche aus der Regensburger Benediktinerabtei St. Jakob nach Wien. Die letzten Iroschotten verließen 1418 Wien und kehrten nach Regensburg zurück. Benediktiner aus Melk übernahmen das Kloster. Die Bezeichnung „Schotten“ blieb trotzdem.

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Der Ordenskalender vom 23. bis 29. August

Augustinus-Darstellung auf barocker Monstranz (Stift Herzogenburg)

Der Servitenorden feiert am 23. August den Heiligen Philippus Benitius, der 1267 zum fünften Generalprior des Ordens gewählt wurde. 1233 von den „heiligen sieben Vätern“ am Monte Senario als „Ordo Servorum Mariae“ (OSM) gegründet, zählt der Orden heute weltweit rund 950 Mitbrüder in 30 Ländern, wobei zur heimischen Servitenprovinz mit Sitz in Innsbruck fünf Klöster in Tirol, Kärnten und Niederösterreich sowie ein Konvent in Deutschland gehören. Die Brüder sind vor allem in der Pfarr-, Wallfahrts- und Beichtseelsorge tätig. U.a.

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Der Ordenskalender vom 16. bis 22. August

Hl. Bernhard, Nekrolog des Stiftes Lilienfeld von 1735

Der 19. August ist Festtag bei den Schwestern vom Guten Hirten, die 1835 von der heiligen Maria Euphrasia Pelletier (1796-1868) gegründet wurde. Der an einen weiteren Heiligen - Johannes Eudes (1601-1680) - angelehnte Initiative ging es vor allem darum, Frauen und Mädchen stärker zu unterstützen. Heute ist die Gemeinschaft mit rund 3.620 Schwestern in über 70 Ländern tätig und setzt sich vor allem gegen Frauenhandel, Kinderprostitution und Kinderarbeit ein. Die Kongregation ist eine akkreditierte NGO mit Beraterstatus im Wirtschafts- und Sozialrat der UNO (ECOSOC).

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