Ordenshistorisches

Würdigung für Adi Hahnl

Adi Hahnl und P. Benedikt Röck von St. Peter, Salzburg

Wer die Erzabtei St. Peter kennt, kennt auch Adi Hahnl. Lange Jahre war der versierte Kunsthistoriker, der an der Universität Salzburg Kunstgeschichte lehrte, das Herz der Stiftsbibliothek von St. Peter. Aus Anlass seines 75. Geburtstags hat die Erzabtei ihn in einem Festakt gewürdigt. P. Benedikt Röck dankte ihm für sein unermüdliches und verlässliches Wirken.

850 Jahre Stift Vorau

850 Jahre Augustiner-Chorherrenstift Vorau

Die Klöster der Prälatenorden haben eine große Tradition, wenn es um das Aufzeichnen der eigenen Geschichte geht. Unterschiedliche historiographische Formen wie Annalen, Chroniken, Diarien,  Urkundenbücher, Nekrologe und vieles mehr sind nicht selten in einem einzigen Memorabilienbuch zusammengefasst worden. Die Festschrift des Augustiner-Chorherrenstiftes Vorau zu seinem 850jährigen Jubiläum setzt diese Tradition fort.

Ordenslexikon

Dizionario degli istituti di perfezione

Das „Dizionario degli istituti di perfezione“ ist ein Lexikon über alle Orden der christlichen Kirchen. Es wurde 1974 bis 2003 in zehn Bänden von der Religiosenkongregation in italienischer Sprache herausgegeben. Als umfassendes Nachschlagewerk für weltweit alle Ordensgemeinschaften, ihre Stifter, berühmten Vertreter und vielfältigen Formen steht das Dizionario einzigartig da.

P. Jordan und die Salvatorianer

Peter van Meijl, Pater Jordan

P. Peter van Meijl SDS, Provinzarchivar der Salvatorianer und ausgewiesener Ordenshistoriker, hat seinen Mitbrüdern ein Geschenk gemacht: Zur 120-Jahr-Feier der Errichtung der ersten Niederlassung der Gesellschaft des Göttlichen Heilands in Österreich schenkt er ihnen eine sorgfältig recherchierte Darstellung ihres Gründers P. Franziskus Maria vom Kreuze Jordan. Zum ersten Jahrestag der Anerkennung der heroischen Tugenden des Dieners Gottes P. Jordan stellt P.

Zwischen Aufbruch und Ungewissheit

Zwischen Aufbruch und Ungewissheit

Im Rahmen des 13. Internationalen Kongresses zur Erforschung des 18. Jahrhunderts (Graz im Juli 2011) fand eine Sektion zu Frauenklöstern im „langen“ 18. Jahrhundert statt, deren Ergebnisse nun als Tagungsband vorliegen. Im Laufe des vergangenen Jahrzehnts entstanden in Deutschland, Österreich, Tschechien und Polen eine Reihe von Studien zu einzelnen Nonnenkonventen, dennoch zählen frühneuzeitliche Frauenklöster zu den bis dato noch wenig bearbeiteten Feldern der Geschichtsforschung.

820 Jahre Deutscher Orden

Anlässlich seines 50jährigen Priesterjubliäums hat Bernhard Demel, langjähriger Leiter des Zentralarchivs des Deutschen Ordens in Wien, Einzelstudien zur Geschichte seines Ordens herausgegeben. Die fünf im Buch enthaltenen Beiträge sind Vorträge, die der Autor in den letzten Jahren gehalten hat. Sie werfen Schlaglichter auf die Geschichte Europas, die der Deutsche Orden wesentlich mitgeprägt hat:

Frauenklöster im Alpenraum

Das Südtiroler Kulturinstitut und das Historische Institut der Universität Innsbruck widmeten im September 2008 eine Fachtagung dem Thema „Frauenklöster im Alpenraum“. Daraus entstand der vorliegende Band. Er versammelt eine bunte Vielfalt an Beiträgen zur Geschichte von Frauengemeinschaften vor allem im Tiroler und innerösterreichischen Raum. Die Spannbreite der Themen reicht von einem Überblick über die mittelalterlichen Frauenklöster Tirols und des Trentino bis zu einem Beitrag über den „filmischen Blick auf die Nonne“.

Stift Lambach in der Frühen Neuzeit

Die Teilnehmer des im November 2009 abgehaltenen Symposions zur Geschichte des Stifts Lambach in der Frühen Neuzeit haben ihre Vorträge zu Papier gebracht und präsentieren ein facettenreiches Bild der Klostergeschichte: Über barocke Kunst im und rund um das Stift, Theater, Musik, das dichterische Schaffen eines Stadelschreibers, den Umgang mit Geheimprotestanten im Raum Lambach, das Lambacher St.

Neue Bücher aus Ordensarchiven

Totenroteln
Gerald Hirtner, der Archivar der Erzabtei St. Peter, hat seine Disseration über die Totenrotelsammlung des Klosters in der Reihe „Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seinerZweige“ herausgebracht und damit die erste Monographie zu neuzeitlichen Totenroteln vorgelegt.

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