Nikolaus Harnoncourt erinnert sich

Nikolaus Harnoncourt; Foto:Werner Kmetitsch

Der bekannte Dirigent Nikolaus Harnoncourt hat für die Ordensnachrichten über historische Musikinstrumente in Klöstern geschrieben.

Auf Ersuchen des Referats für die Kulturgüter erinnert sich Nikolaus Harnoncourt in seinem Beitrag an seine ersten Begegnungen mit klösterlichen Musiksammlungen. Weltberühmt wurde der Cellist und Dirigent mit seinem Ensemble, dem Concentus musicus, für seine historische Aufführungspraxis. Jetzt erklärt Harnoncourt, dass die barocken Originalinstrumente in den österreichischen Klöstern dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet haben. Harnoncourt erinnert sich an seine Spurensuche in Abstellräumen und Dachböden und an die Entdeckung „uralter Klarinetten, zerbeulter Trompeten und Lautenwracks“, die er mit viel Liebe restaurieren ließ. Seine Gambe, mit der er viele große Soli spielte, stammte aus dem Kloster Herzogenburg.

In einem persönlichen Beibrief bekennt Harnoncourt: „Mit großer Ehrfurcht und Bewunderung betrachte ich die reiche österreichische Klosterlandschaft mit ihrer unermeßlichen kulturellen Ausstrahlung.“

Den vollständigen Beitrag Harnoncourts können Sie unter www.ordensgemeinschaften.at lesen.

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