Neugefärbte Ostereier

Wer noch etwas Passendes zur Beförderung des Osterlachens oder zur Beigabe ins Osterkörbchen sucht, dem sei der Griff ins Regal der Klosterbibliothek geraten. Besonders ertragreich ist zum Beispiel folgendes Werk: „Paschale novum, oder: Neugefärbte Oster-Ayr“, gedruckt 1720. Darin findet man viel Geschichte und Geschichten zum Osterfest und zu Osterbräuchen. Den Lesern überreicht der Autor symbolisch ein Osterei, und jedem seinem Stand gemäß ein anderes - den Priestern ein Lerchenei, den Jungfrauen ein Pfauenei, den Eltern ein Hühnerei. Dazu gibt es gelehrige, erbauliche und unterhaltsame Erläuterungen.

Übungen und Betrachtungen zur Fastenzeit bietet das Büchlein „Wüste oder Einöde Jesu Christi, das ist: Vierzigtägige Fasten“, gedruckt 1722. Zu jedem Tag gibt es ein Andachtsbildchen zur Vertiefung der Betrachtung und Nachfolge Christi in seiner Zeit des vierzigtägigen Fastens in der Wüste. Sie stammen von dem bedeutenden Augsburger Kupferstecher Johannes Andreas Pfeffel.

Dieses und viele andere Kostbarkeiten findet man im Zentralen Verzeichnis digitalisierter Drucke.

 

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