Nachlese zum Peregrini-Jubiläum

Peregrinikapelle in der Wiener Servitenkirche

Anlässlich der Wiederkehr des 750. Geburtsjahres des hl. Peregrin Laziosi (1265-1345) im vergangenen Jahr wurde auf Initiative des Vereins „Freunde der Serviten“, der von P. Gernhard M. Walder OSM geistlich und servitanisch betreut wird, eine Ehren- und Gedenkmedaille gestiftet.

Der heilige Peregrin wird insbesonders als Schutzpatron der Krebskranken udn Beinleidenden angerufen, da er auf wundersame Weise von einem Venenleiden udn einem Knochentumor geheilt worden ist. Er wurde 1609 selig- und 1726 heilig gesprochen. Seine Attribute sind eine Wunde am Unterschenkel, Buch und Kruzifix. Sein Fest wird am 4.Mai gefeiert.

Zielsetzung der Verleihung der Medaille, über die ein Kuratorium entscheidet, ist die Förderung der Verehrung des hl. Peregrin. Die Medaille wird für Verdienste um die Servitantische Spiritualität, für die Unterstützung des Servitenordens und des Servitenvereins verliehen.

Die Medaille, die es in Gold, Silber und Bronze gibt, zeigt auf der Vorderseite das Beinwunder des Heiligen, dazu den Schriftzuig „750 Jahre“ und das Stoßgebet „Heiliger Peregrin, bitt‘ für uns“. Auf der Rückseite ist das Symbol des Servitenvereins mit dem Zeichen des Servitenordens zu sehen.

Quelle: Servitanische Nachrichten 3/2016

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