Handschriften

Buchkunst in Klosterneuburg

Propst Bernhard Backovsky (Klosterneuburg), Johanna Rachinger (Direktorin der Österreichischen Nationalbibliothek), Maria Theisen (Ausstellungskuratorin), H. Nicolaus Buhlmann (Klosterneuburg)

Noch bis 30. Juni 2016 ist eine jüngst eröffnete Ausstellung mittelalterlicher Handschriften in Stift Klosterneuburg zu sehen. Gezeigt werden prachtvoll mit Miniaturen ausgestattete Codices aus dem klösterlichen Buchschatz. Alle Handschriften in der Ausstellung „Kloster, Kaiser und Gelehrte. Skriptorium und Bibliothek des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg im 15. Jahrhundert“ sind Teil der Klosterneuburger Stiftsbibliothek, der größten Privatbibliothek Österreichs.

Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken

Bericht über die Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken am 16./17. Juni 2014 in Stift Schlägl mit einer Zusammenfassung der Vorträge von Johannes Merz, Sonja Führer, Markus Bürscher, Ingo Glückler, Andreas Hepperger und Armin Kircher (von Helga Penz)

Mittelalterliche Handschriften

Von 24. bis 26. März 2015 fand in Wien die Internationale Tagung der HandschriftenbearbeiterInnen statt. Es trafen sich jene WissenschafterInnen des deutschsprachigen Raums, die Handschriftenkataloge verfassen und damit den Schatz mittelalterlicher Handschriften der Forschung zugänglich machen. Auch Bibliothekarinnen und Bibliothekare waren vertreten. Aus Österreichs Klöstern waren alle Angestellten gekommen, die in einem Stift eine Handschriftensammlung betreuen.

Das älteste Buch Österreichs online

Verbrüderungsbuch von St. Peter

Am 22. Jänner 2015 stellte die Erzabtei St. Peter die Digitalisate des Verbrüderungsbuchs auf ihrer Website ins Internet und gab damit den Forscherinnen und Forschern, aber auch allen Interessenten einfachen Zugang zum ältesten Buch, das in Österreich geschrieben wurde. Im vergangenen Jahr wurde der Pergamentcodex von der UNESCO in das Memory of the World-Register aufgenommen.

Aktenstücke gut zitieren

Aktenstücke gut zitieren

Auf seinem Blog über die Aktenkunde hat der deutsche Historiker und Archivar Holger Berwinkel jüngst einen Beitrag über das Zitieren von Aktenstücken veröffentlicht.

Wenn man über die Geschichte seines Ordens oder seines Klosters schreibt und dabei Originaldokumente aus dem Archiv verwendet, sollte man stets angeben, welche Dokumente das sind. Das gute Zitieren kann aber knifflig sein. Herr Berwinkel nennt drei Grundregeln:

Automatisierte Handschriftenerkennung

transcriptorium

Ein Scanner bzw. ein entsprechendes Programm können einen gedruckten oder maschingeschriebenen Text so erfassen, dass der Text etwa als Worddokument weiter verarbeitet werden kann (OCR = Optical Character Recognition,Texterkennung). Das hat den Vorteil, dass man zum Beispiel in großen Texten gezielt suchen oder einen OCR-digitalisierten Zettelkatalog in ein Bibliotheksprogramm einspeisen kann.

Tagung der Handschriftenbearbeiter

Tagung der Handschriftenbearbeiter

Unter dem Titel „Handschriftenerschließung in Deutschland und Österreich: Ergebnisse und Perspektiven“ wird die nächste Tagung der Handschriftenbearbeiter vom 24.-26. März 2015 in Wien ausgerichtet, organisiert von der Abteilung Schrift- und Buchwesen des Instituts für Mittelalterforschung (ÖAW). Betreffend Handschriftensammlungen in Klöstern wird es Vorträge über Melk, Klosterneuburg und Göttweig geben.

Mittelalterliche Handschriften aus Österreichs Klöstern

Stift Heiligenkreuz, Detail aus Codex 37

Das österreichische Handschriftenportal www.manuscripta.at hat ein Makeover erfahren und präsentiert sich in neuem Outfit. Das ist der Initiative von Christine Glaßner, der Leiterin der Abteilung für Schrift- und Buchwesen des Instituts für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zu verdanken. Der Benützerkomfort und die Übersichtlichkeit sind bedeutend verbessert worden.

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