Erhaltung von Videobeständen

Die Österreichische Mediathek bietet am 21. Oktober einen Workshop zum wichtigen Thema der Erhaltung audiovisueller Aufzeichnungen an.

„In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurden auch im privaten Bereich bereits viele der analogen AV-Bestände digitalisiert; teils um den Anforderungen nach Zugriff und Verteilbarkeit gerecht zu werden, teils als Reaktion auf die Werbung der IT-Industrie. Leider wurde aber nie ein brauchbares Konzept zur weiteren Vorgangsweise geliefert: wie die Digitalisate nun sicher speichern und was passiert mit den analogen Originalen? Das Klinikum wird versuchen, Vorschläge und Antworten auf diese wichtigen Fragen zu geben; es werden Best Practice Modelle und im privaten Bereich umsetzbare technische Ansätze präsentiert, sowie Anfragen und Problemstellungen, welche entweder im Vorhinein an die maa gesandt wurden oder vor Ort „live“ gestellt werden, diskutiert und Lösungen skizziert.“

Der Workshop findet im Rahmen einer Tagung statt, die die Archivierung von privaten Alltags-Dokumentationen behandelt. Die Rolle audiovisueller Aufzeichnungen als Träger von Erinnerung in unserer Gesellschaft und die technischen und logistischen Möglichkeiten, analoge Bild- und Tonträger privater und nicht-öffentlicher Einrichtungen zu archivieren wird an der Mediathek gerade in einem vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlcihen Forschung in Österreich subventionierten Projekt untersucht. Für kirchliche Archive dürften die Ergebnisse jedenfalls interessant sein.

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