Einladung zum RDA-Workshop

RDA-Workshop

Wer sich über die neuen bibliothekarischen Erschließungsregeln und ihre Bedeutung für die Archive informieren will, sollte am Workshop „RDA und Semantic Web“ des Verbands Österreichischer Archivarinnen und Archivare am 4. März 2013, von 13.00 bis 16.00 Uhr, in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien, teilnehmen.

Zettelkataloge sind out, Internetkataloge, angereichert mit Buchcovern und Inhaltsverzeichnissen, sind in! Um der bunten digitalen Welt gerecht zu werden, nehmen die Bibliothekarinnen und Bibliothekare Abschied von ihrem alten Regelwerk RAK („Regeln für die alphabetische Katalogisierung“). Abgelöst werden die RAK von den RDA („Resource description and access“), die bibliothekarische Erschließungsdaten besser für Online-Kataloge und Suchmaschinen aufbereiten.  Wer mit der Suchmaschine des Österreichischen Verbundkatalogs vertraut ist, wird verstehen, was gemeint ist.
Die RDA gehen vom Begriff des Werks aus, welches in verschiedenen Manifestationen seinen Ausdruck findet, also etwa Mozarts Zauberflöte als Partitur, als Libretto, als CD, als Internetressource usw. Unter einem Titel sind mehrere Manifestationen möglich, die wiederum in verschiedenen Exemplaren – von handgeschriebenen Noten bis zur Aufzeichnung einer bestimmen Aufführung – vorliegen können.
Im Workshop werden die RDA vorgestellt und die Auswirkungen auf das Archivwesen diskutiert werden. Nähere Infos zu den RDA auch auf der Website des Österreichischen Bibliothekenverbunds.

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