Easteregg auf manuscripta.at

Seit kurzem präsentiert das österreichische Handschriftenportal www.manuscripta.at auch eine Karte, auf der alle Institutionen eingetragen sind, welche Handschriften des Mittelalters (bis 1600) bewahren. Bei einem gemeinsamen Fortbildungskurs der Arbeitsgemeinschaft katholisch-theologischer Bibliotheken und der Arbeitsgemeinschaft der Ordensbibliotheken Österreichs, der am 16./17. Februar 2016 in der Diözesanbibliothek Salzburg stattfand, stellte Frau Dr. Christine Glassner, die Leiterin der Abteilung für Buch- und Schriftwesen am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, welche dieses Portal betreibt, die Website vor. Dabei enthüllte sie auch in Referenz für die zahlreichen Klöster, die in Österreich mittelalterliche Handschriften erhalten, ein Easteregg auf der Seite der Karte. Gibt man nämlich im Suchfeld „Orden“ ein, dann zeigt die Karte ordensübergreifend sämtliche Klöster und Ordensniederlassungen an, die Handschriftensammlungen besitzen.

Bei dem Kurs referierten außerdem Martin Haltrich von der Stiftsbibliothek Klosterneuburg über Kodikologie, Andreas Fingernagel, Leiter der Abteilung Handschriften und Alte Drucke in der Österreichischen Nationalbibliothek über Sonderfälle und Herausforderungen der Katalogisierung, Helga Penz vom Referat für die Kulturgüter über Schriftenkunde, Sonja Führer von der Bibliothek der Erzabtei St. Peter in Kooperation mit Bernhard Humpel von der Diözesanbibliothek Salzburg über Einbände und Markus Bürscher von der Bibliothek der Theologischen Universität Linz über handschriftliche Einträge in Druckwerken. 20 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich profitierten von einem interessanten und spannenden Programm. Besonders fruchtbar war auch der fachliche Austausch der Bibliothekarinnen und Bibliothekare, darunter zahlreiche Ordensleute, untereinander.

Zum Nachlesen sei empfohlen Handschriften des Mittelalters und Tipps zum Erkennen und Lesen alter Schriften gibts hier.

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