Die Welt steht in Flammen

Am 1. Mai wird um 18.30 Uhr in der Krypta der Linzer Karmelitenkirche die Ausstellung „Die Welt steht in Flammen. Spiritualität und Widerstand in der NS-Zeit“ eröffnet. Die Ausstellung ist dem Gedenken an jene Menschen gewidmet, die  couragiert und aus christlicher Überzeugung Widerstand leisteten. In der Ausstellung werden exemplarisch 30 österreichische Ordensleute, Priester und ChristInnen, vorgestellt, die MärtyrerInnen bzw. Opfer von Hass und Diktatur in der Zeit geworden sind. Die Biografien zeugen von tiefer persönlicher Spiritualität und machen einmal mehr deutlich, dass christlicher Widerstand das Ergebnis von Zivilcourage war und nicht amtskirchlich unterstützt oder gefördert wurde. Gleichzeitig wird an ihnen genauso deutlich, dass die Diktatur eine systematische Verfolgung kirchlicher Einrichtungen und Amtsträger plante. Die Ausstellung wurde vom Provinzial des Teresianischen Karmels in Österreich, P. Roberto Pirastu, und von Helmut Wagner, Kirchenhistoriker an der KTU Linz und Gründer des Wagner-Verlags, kuratiert und wird bis 25. Juli zu sehen sein.

Farbbalken