Die Nationalparkmalerin

Sr. Ruth Lackner mit ihren Bildern "Gaben des Geistes", www.kuenstlerbund-graz.at

Sr. Ruth Lackner gehört zur Gemeinschaft der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis, besser bekannt als die Grazer Schulschwestern. Die gebürtige Steirerin studierte Malerei an der Kunstgewerbeschule in Graz und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei den Professoren Josef Mikl und Wolfgang Hollegha.

Derzeit engagiert sie sich in der Gruppe der Nationalparkmaler. Die Künstlergruppe richtet ihre besondere Aufmerksamkeit auf die letzten europäischen Wildnisgebiete und setzt sich für ihren Schutz ein. Sr. Ruth beteiligt sich mit Arbeiten an einer Ausstellung, die am 7. April 2016 in der Galerie des Österreichischen Bundeskanzleramts im Wiener Palais eröffnet wird. Die Ausstellung mit dem Tittel „Aus den Hohen Tauern ins Medjimurje – Mur-Landschaften – Malerei und Grafik“ führt auf künstlerische Weise den landschaftsästhetischen Wert dieses großen Flusses vor Augen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Flusslandschaft des Medjimurje, das „Zwischenstromland“ zwischen Mur und Drau.

Es ist den Künstlerinnen und Künstlern ein Anliegen, darauf aufmerksam zu machen, dass die herrliche Flusslandschaft Mur nicht bleibt, wie sie ist, wenn wir uns nicht darum kümmern: Schon bald könnte an einer Fließstrecke, die längst als „Natura 2000 – Gebiet“ ausgewiesen ist, mit dem Bau einer Kraftwerkskette begonnen werden. Die Kroatische Botschaft in Wien und das Internationale Murschutzkomitee fungieren gemeinsam als Veranstalter, unterstützt durch Riverwatch und anderen Naturschutzorganisationen.

„Aus den Hohen Tauern ins Medjimurje – Mur-Landschaften – Malerei und Grafik“
Palais Porcia (Herrengasse 23, 1010 Wien)  8. – 22. April 2016
Montag—Donnerstag 10-16 Uhr, Freitag 10-15 Uhr

Farbbalken