Deutsches Archivportal gestartet

Deutsches Archivportal

Am 24. September 2014 ging das deutsche Archivportal online. Mit dabei waren die kirchlichen Archive, die sich seitdem gemeinsam präsentieren. Das deutsche Archivportal ist Teil der Deutschen Digitalen Bibliothek. Von dort aus sollen die Informationen über die deutschen Archive in das europäische Archivportal und in die Europeana, die europäische digitale Bibliothek, eingespeist werden.

Die Archive werden in einem Vierstufen-Modell im Portal repräsentiert. Jedes Archiv ist zumindest mit der ersten Beschreibungsstufe vertreten. Diese enthält eine kurze Beschreibung des Archivs mit Anschrift, Kontakt, Verweis auf Homepage, allgemeine Zugangsinformationen, Archivbeschreibung und ähnliches. Auf der zweiten Beschreibungsstufe wird eine Beständeübersicht des Archivs in das Portal eingegeben. Diese enthält die Namen der Bestände, ihre hierarchische Gliederung, dargestellt in einer Baumstruktur, und gegebenenfalls Bestandsbeschreibungen. Auf der dritten Ebene befinden sich die Findmittel des Archivs, also Beschreibungen von Serien, Akten und Einzelstücken. Auf der vierten Ebene werden Digitalisate von Archivalien präsentiert. Jedes Archiv entscheidet selbst, mit welchen Ebenen es im Portal vertreten sein will. Es kann auf jeder Ebene auf seine eigene Website für weitere Informationen, Findmittel und Digitalisate verlinken.

In Österreich wurde 2011 von Archiven, die die Software der Firma Augias verwenden, eine Beta-Version, also eine vorläufige Version, eines Archivportals gestartet. Im Europäischen Archivportal sind die österreichischen Archive zur Zeit nur mit ihren mittelalterlichen Urkunden vertreten, welche vom Projekt Monasterium dort eingestellt wurden.

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