Der Ordenskalender vom 8. bis 14. November

Ring und Anhänger der Sionschwestern

Am 9. November feiern die Sionsschwestern ihren Gründer Theodor Ratisbonne (1802-1884). Nach der Gründung im Jahr 1843 widmeten sich die Schwestern zunächst der Erziehung von Kindern verschiedener religiöser Bekenntnisse. Heute setzten sich die Schwestern für das ökumenische Gespräch zwischen Kirche und Juden ein. Sie wollen Vorurteile dem jüdischen Volk gegenüber abbauen und die Beziehung zwischen Judentum und Kirche vertiefen. Die Schwestern des Ordens, der in einen apostolischen und einen kontemplativen Zweig gegliedert ist, wirken heute in 21 Ländern. Die beiden Niederlassungen im deutschsprachigen Raum - Wien und Halle an der Saale - gehören der 1983 errichteten Provinz Europa an. Die vom Orden gegründete Schule in der Wien Burggasse wird von der Schulstiftung der Erzdiözese Wien geführt. (Infos: www.sion.at)

Am 11. November feiert das Zisterzienserkloster Marienfeld seine Gründung und den Weihetag der Abteikirche. 1974 als eine Tochtergründung der Zisterzienserinnenabtei Mariastern-Gwiggen in Vorarlberg entstanden, ist Marienfeld Österreichs jüngstes Zisterzienserkloster. Am 14. November 1982 begannen acht von der Gründungsabtei Mariastern-Gwiggen entsandte Schwestern das klösterliche Leben in Marienfeld. Der Konvent ist inzwischen auf 18 Schwestern angewachsen, die sich vor allem dem Gebet, der Arbeit und der Bibellesung widmen. Als autonome Abtei kommt die Klostergemeinschaft für ihren Lebensunterhalt selbst auf. Die klein begonnene Paramentenwerkstätte hat sich inzwischen zum Haupterwerbszweig entwickelt. Ein großer, von den Schwestern bewirtschafteter Gemüse- und Obstgarten dient weitgehend der Selbstversorgung. (Infos: www.kloster-marienfeld.at)

Quelle: www.kathpress.at

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