Der Ordenskalender vom 29. November bis 5. Dezember

Kreuz im Oratorium der Kleinen Brüder Jesu in Wien

Den Festreigen dieser Woche beginnt am 29. November der Orden der „Ewigen Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes“. 1807 in Rom von Caterina Sordini gegründet, leben heute rund 1.300 Schwestern in etwa 70 Klöstern in Italien, Spanien, Nord- und Südamerika, Bethlehem, Afrika und Österreich. Das einzige Kloster im deutschsprachigen Raum ist die 1870 von Sophie von Angelini gegründete Niederlassung in Innsbruck. Dort wirken aktuell zehn Schwestern und zwei Kandidatinnen aus Ruanda, die im Kloster in Innsbruck ausgebildet werden. Die Gemeinschaft gehört zu den kontemplativen Orden. Im Mittelpunkt ihres Wirkens steht die immerwährende Anbetung des gegenwärtigen Herrn in der heiligen Eucharistie. (www.adoratriciperpetue.org)

Ebenfalls am 29. November feiern die Barmherzigen Schwestern ihren Gründungstag (1633). Ihr Gründer ist der Heilige Vinzenez von Paul. Heute haben die Schwestern in Österreich Niederlassungen in Zams, Innsbruck, Wien sowie in der zusammengeschlossenen Gemeinschaft Graz-Salzburg. Sie führen eine Vielzahl an Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen, Horten, Kindergärten und Obdachlosenheimen, die teils in der Holding der Vinzenzgruppe zusammengeschlossen sind. In Tansania befinden sich mehrere Missionsstationen der Schwestern. (Infos: www.barmherzigeschwestern-wien.at)

Am 1. Dezember feiern die Ordensgemeinschaften der „Kleinen Brüder Jesu“ und der „Kleinen Schwestern Jesu“ den Gedenktag ihres „Gründers“, des seligen Charles de Foucauld (1858-1916). Foucauld lebte als Mönch und Eremit in der Sahara, wo er am 1. Dezember 1916 ermordet wurde. Der Todestag Foucalds ist gleichzeitig sein kirchlicher Gedenktag. Er wurde 2005 seliggesprochen. Rund 1.300 „Kleine Schwestern Jesus“ gibt es heute in mehr als 60 Ländern weltweit. In Österreich gibt es „Kleine Schwestern“ neben Wien auch in Klagenfurt, Linz und Regelsbrunn (Niederösterreich). Die Gemeinschaft der „Kleinen Brüder Jesu“ zählt gegenwärtig rund 220 Mitglieder in 36 Ländern. In Österreich gibt es zwei kleine Kommunitäten in Wien und St. Pölten.

Die Jesuiten gedenken am 3. Dezember ihres Mitbegründers, des Heiligen Franz Xaver (1506-1552). Der Jesuitenorden hat heute weltweit rund 16.000 Mitglieder. Gegenwärtig leben und arbeiten knapp 90 Jesuiten in Österreich. Zu ihren Aufgaben zählen die Exerzitien- und Bildungsarbeit, vor allem im Kardinal-König-Haus in Wien, die Arbeit an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck und in der Priesterbildung im Collegium Canisianum sowie verschiedene pastorale und soziale Tätigkeiten in Wien, Linz, Steyr und Graz. Darüber hinaus arbeiten österreichische Jesuiten in Rom, Deutschland, Rumänien und auf Taiwan. (Infos: www.jesuiten.at)

Am 4. Dezember feiert das Waldviertler Stift Altenburg seine Stifterin, Hildburg von Poigen. 1144 gegründet, zählt die benediktinische Gemeinschaft heute elf Mönche. Diese sind in der Seelsorge, im Schuldienst, im Ausbildungshaus der deutschsprachigen Benediktiner (Kolleg St. Benedikt) in Salzburg und in den Wirtschaftsbetrieben des Stifts tätig. Auch sechs Stiftspfarren werden von den Mönchen betreut. (Infos: www.stift-altenburg.at)

Seines Stifters gedenkt am 4. Dezember auch das oberösterreichische Benediktinerstift Lambach. Herzog Heinricht III. von Kärnten gründete das Kloster 1122. Die heute 20 Mönche der Gemeinschaft sind in der Pfarrseelsorge, im Schulunterricht oder in Betrieben des Klosters tätig. Als Kulturzentrum beherbergt das Stift ein Archiv sowie Handschriften- und Musiksammlungen, es ist Veranstaltungsort von Konzerten und Träger eines Schulvereins, der ein Realgymnasium und eine Handelsakademie betreibt. 1982 gehören auch Wallfahrten, die das Stift organisiert, fest zum Angebot. (Infos: www.stift-lambach.at)

Quelle: www.kathpress.at

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