Aus Archiven, Bibliotheken und Sammlungen

Buchpräsentation: Campililiensia. Geschichte, Kunst und Kultur des Zisterzienserstiftes Lilienfeld

Buchpräsentation
am Dienstag, dem 16. Februar 2016, um 18.00 Uhr, in der NÖ Landesbibliothek

Begrüßung:
Dr. Willibald Rosner
Leiter NÖ Landesarchiv und NÖ Landesbibliothek
Generalsekretär des NÖ Vereins für Landeskunde

Grußworte:
Abt Matthäus Nimmervoll OCist
Abt des Stiftes Lilienfeld

Prior P. Pius Maurer OCist
Die Geschichte des Stiftes Lilienfeld

Mag. Harald Schmid
 Buchpräsentation

Dr. Irene Rabl
Das Stift Lilienfeld in der Barockzeit

Grüße zum Valentinstag

Lesezeichen in Herzform haben in manchen frühneuzeitlichen Klosterhandschriften die Zeiten überdauert. Sie wurden aus Pergament, Büttenpapier oder – wie beim vorliegenden Beispiel – aus Marmorpapier ausgeschnitten und auf den Blattrand gesteckt. Mit dieser Aufnahme dankt das Archiv der Erzabtei St. Peter seinen Benutzern und Freunden für den Zuspruch und die Treue in den vergangenen Jahren.

Neues Kunstdepot der Kreuzschwestern Linz

Als die Mitarbeiterin des Kunstreferats der Diözese Linz, Frau Mag. Eva Voglhuber, vor über fünf Jahren gebeten wurde, ein Inventar der Kulturgüter der Kreuzschwestern in Linz zu erstellen, da ahnte man noch nicht, welche Schätze dabei zu Tage treten sollten. Das Inventar war 2011 fertig und wurde feierlich übergeben, wir berichteten.

Neuigkeiten aus dem Musikarchiv Wilhering

A-WIL 736 Pernsteiner Missa posta in musica Sopran S  1 (Schriftprobe)

Das umfangreiche Musikarchiv der Zisterzienserabtei Wilhering in Oberösterreich wird seit dem Jahr 2010 vom Stiftsorganisten und Musikwissenschaftler Ikarus Kaiser geleitet (zur Webseite). Es umfasst mittlerweile über 3500 Musikhandschriften und Musikdrucke vom Ende des 17. bis ins 20. Jahrhundert, historische Theoretica,  Periodica und Liturgica. Neben dem Kernbestand gehören auch Nachlässe von Stiftsmusikern (etwa Adolf Festl, Karl Springer oder Franz Gruber) zum Musikarchiv.

Freiwilliges Ordensjahr

Sr. Ruth Pucher, Koordinatorin für das Freiwillige Ordensjahr

Im Bereich der Kulturgüterpflege geht es in kaum einem Kloster ohne ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und oft werden Gäste, die „Kloster auf Zeit“ machen, eingeladen, in Bereichen wie der Bibliothek oder der Sakristei mitzutun. Jetzt gibt es das Angebot, sich ganz auf das Experiment Ordensgemeinschaft einzulassen, und zwischen drei und zwölf Monaten in einem Kloster oder Ordenshaus mitzuleben, mitzubeten und mitzuarbeiten.

Neue Schriftenreihe des deutschen Jesuitenarchivs

Das Archiv der Deutschen Provinz der Gesellschaft Jesu in München, unter bewährter Leitung von Dr. Clemens Brodkorb, gibt seit kurzem ein eigenes Periodikum mit dem Titel „Kleine Schriften aus dem Archiv der Deutschen Provinz der Jesuiten“ heraus.

Universitätsbibliothek Salzburg restituiert 55 Grafiken an die Erzabtei St. Peter

Die Universitätsbibliothek der Salzburger Paris-Lodron-Universität restituiert 55 Grafiken an die Erzabtei Stift St. Peter – darunter eine Spielkarte aus dem 16./17. Jahrhundert, mit zwei Fechtern auf der Vorder- und einem türkischen Bogenschützen auf der Rückseite.

Eine außergewöhnliche Handschriftenrestitution

P. Petrus Schuster, Stiftsarchivar und Stiftsbibliothekar von Kremsmünster, berichtet von einer außergewöhnlichen Handschriftenrestitution: „Bei der Digitalisierung einer Handschrift in der Stiftsbibliothek Kremsmünster (und Erneuerung der Schließe) ist zu Tage gekommen, daß sie eigentlich nach Heiligenkreuz gehört. Eine Nachfrage bei unserem Handschriftenbearbeiter Hauke Fill hat in ihm eine alte Erinnerung geweckt, daß diese Handschrift vor etwa 40 Jahren von einem reumütigen Pönitenten zur Weiterleitung abgeliefert worden ist.

Neues Schaudepot in Zwettl

Georg Balthasar Reber, Hl. Bernhard mit dem Kreuz, 1721, Stift Zwettl

Stift Zwettl hat eine neue Attraktion: ein barockes Schaudepot. Wir geben den Bericht des Kustos Mag. Andreas Gamerith in der jüngsten Ausgabe der Stiftszeitung Zwettl in Auszügen wieder: „Wie die Inventare aus dem späten 18. Jahrhundert zeigen, war die Kunstsammlung des Stiftes im Oratorium der Stiftskirche untergebracht: die Wände schmückten Gemälde, in den Kästen wurden diverse Skulpturen und kleinformatige Bilder aufbewahrt, darunter etwa die Skizzen Paul Trogers für die Bibliotheksfresken.

50 Jahre "Quellen und Studien zur Geschichte des Deutschen Ordens"

Udo Arnold

Vor 50 Jahren fiel die Entscheidung zur Herausgabe der Buchreihe „Quellen und Studien zur Geschichte des Deutschen Ordens“. 1967 erschien die Festschrift „Acht Jahrhunderte Deutscher Orden“, seitdem sind 74 weitere Bücher in fast 80 Bänden herausgekommen. Unter den letzten Bänden ist auch der prachtvolle und äußert gut gelungene Katalog der Schatzkammer des Deutschen Ordens in Wien.

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