Aus Archiven, Bibliotheken und Sammlungen

Gefunden

Bernhard Rameder und Daniel Frey mit dem gefundenen Inventar

Im Stiftsarchiv von Göttweig ist verschollen Geglaubtes wieder gefunden und Gestohlenes zurückgegeben worden.

Von einem Sensationsfund berichtet die Zeitschrift des Benediktinerstiftes Göttweig, der „Göttweiger“, in seiner aktuellen Ausgabe. In historischem Aktenmaterial im Münzkabinett fand der Historiker Thomas Wallnig ein Inventar der barocken Göttweiger „Kunst- und Naturalienkammer“.

Stiftsarchiv Schlägl renoviert und erweitert

H. Petrus Bayer, Stiftsarchivar in Schlägl, aus: Lumen 2017

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift des Prämonstratenserstiftes Schlägl, „Lumen“, berichtet Stiftsarchivar H. Petrus Bayer: „In den letzten Monaten wurde das Stiftsarchiv einer gründlichen Renovierung und Erweiterung unterzogen. Die Archivalien des Stiftes Schlägl aus acht Jahrhunderten sind nun in vier großzügen Magazinräumen untergebracht, die teilweise mit modernen Verschubregalsystem ausgestattet sind, sodass dsa Archiv auch für die Überlieferung der nächsten Generationen genügend Platz bietet.

Melker Anekdotensammlung

Melker Anekdotensammlung

Der Stiftsbibliothekar von Melk P. Gottfried Glaßner hat eine Anekdotensammlung über sein Kloster zusammangetragen. Rund 300 Geschichten aus der Stiftsbibliothek, dem Stiftsymnasium, dem Bischöflichen Knabenseminar, den Stiftspfarren und dem Konvent erzählen amüsante Begebenheiten aus der jüngeren und jüngsten Vergangenheit des Hauses. P. Gofffried gibt aber auch einige interessante Ereignisse aus der älteren Geschichte zum besten, wofür die berühmten Prioratsephemeriden von Melk reichlich Material bereitstellen. So etwa über eine „Skandalpredigt“ eines Mitbruders im 18.

Neuklosters neue Kunst- und Wunderkammer

P. Walter Ludwig OCist. zeigt die Kunstschätze von Neukloster.

Der Prior von Neukloster und Stadtpfarrer von Wiener Neustadt, P. Walter Ludwig OCist., führte am 17. November 2017 gemeinsam mit Johanna Wilk (Hochschule für Angewandte Kunst) eine kleine Gruppe des Internationalen Instituts für Konservierung historischer und künstlerischer Werke (IIC Austria) durch die neue Schausammlung.

Stiftsarchiv St. Florian erhält Brucknerbrief geschenkt

Stiftsarchivar Friedrich Buchmayer mit Brucknerbrief

Anton Bruckner war dem Augustiner-Chorherrenstift Zeit seines Lebens sehr verbunden, und auch seine letzte Ruhestätte hat der Komponist hier gefunden. Im Stift wird sein Andenken gepflegt. Umso mehr freut man sich jetzt über ein besonderes Geschenk an das Stift: einen Orginalbrief, den Bruckner am 21. August 1887 in St. Florian an Marie Richter, die Gattin des Dirigenten Hans Richter geschrieben hat. Hans Richter hatte die Vierte und die Achte Sinfonie Bruckners uraufgeführt.

Kulturerbe-Rettung im Bräustüberl

Das Müllner Bräustübl  ist eine Salzburger Institution und bei Einheimischen wie bei Touristen gleichermaßen beliebt. Im Jahr 2017 hat der Betreiber, die Benediktinerabtei Michaelbeuern, ein Salzburger Kulturerbe gerettet, indem es im Bräustübl wiederverwendet wurde. Es ist die Rede von der Ausstattung des sogenannten Marmorsaals im Salzburger Bahnhofsrestaurant, der 2009 bei der Erneuerung des Bahnhofs abgetragen wurde. Mit dem Einbau in einen neuen, 160 Quadratmeter großen Saal im bisherigen Innenhof des Augustiner Bräu fanden die prachtvollen Materalien eine passende Verwendung.

Die Zukunft von Fiecht

In der Zeitschrift der Österreichischen Benediktinerkongregation (füreinander 2/2017) berichet P. Arno Münz aus der Abtei St.Georgenberg-Fiecht folgendes: „Unsere Abtei, derzeit im Inntal beheimatet, richtet seit einiger Zeit einen besonderen Blick auf das Ursprungskloster St. Georgenberg, 5 km bergwärts. […] Die Gemeinschaft beabsichtigt, wieder im Ursprungskloster auf dem Georgenberg einzuziehen. […] Der kleiner gewordene Konvent kann das große Stiftsgebäude nicht mehr kostendeckend nutzen und bewirtschaften.

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