Aus Archiven, Bibliotheken und Sammlungen

Neues Team im Stift Göttweig

In der aktuellen Ausgabe des „Göttweiger“ (2,2018) stellt sich das neue Team vor, das die Stiftssammlungen betreut. Seit Anfang 2018 hat Mag. Bernhard Rameder die Leitung über die umfangreichen Stiftssammlungen übernommen. Diese umfasst die Graphische Sammlung, das Musikarchiv, die Bibliothek (30.000 Bände), die Handschriften- und Inkunabelsammlung, die Münzsammlung und die Gemälde- und Skulpturensammlung. Er. folgt dem 2017 verstorbenen P. Gregor Lechner im Amt des Kustos nach. Unterstützt wird er von Mag. Dr.

Gedächtnis der Provinz

Isabella Hödl-Notter, Provinzarchiv der Salesianerinnen Don Boscos

In der jüngsten Ausgabe des Magazins der Don Bosco Schwestern „Mariam. Von Frau zu Frau“ (6/2018) ist ein Beitrag über das Archiv der deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern in München erschienen. Sorge für die Unterlagen trägt Provinzarchivarin Isabella Hödl-Notter. Sie betreut dort etwa 70 Laufmeter Unterlagen seit den 1920er Jahren. Dass sich darunter auch Akten aus österreichischen Niederlassungen befinden, liegt an der Zusammenlegung der ehemaligen Deutschen und Österreichischen Provinz der Don Bosco Schwestern.

Das Stille-Nacht-Archiv der Armen Schulschwestern

200 Jahre nach der ersten Aufführung von „Stille Nacht, heilige Nacht“ erfreut eine bei der Archiverschließung wiederentdeckte Sammlung zum wohl bekanntesten Weihnachtslied  den Orden der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in Rudolfsheim-Fünfhaus in Wien.

Sammlungspräsentationen in Stift Heiligenkreuz

Am Nationalfeiertag 2018, dem 26. Oktober, gab P. Roman Nägele, Kustos des Stiftes Heiligenkreuz, wie schon letztes Jahr auch heuer wieder Einblicke in den Bestand und die Entwicklungen diverser Sammlungen. Vorgestellt wurde die Restaurierung der sogenannten Lentner-Krippe, die schon lange nicht mehr im Stift zu sehen gewesen ist. Von den insgesamt 90 Figuren sind die Verkündigung an die Hirten, Maria und Josef mit dem Engelschor und der Zug der Heiligen drei Könige zum Großteil fertiggestellt.

Schriften aus österreichischen Klöstern werden UNESCO-Kulturerbe

Die UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, tritt für die Erhaltung von Kulturgütern ein, die ein wichtiges Erbe der Menschheit darstellen. Ein besonderes Programm, genannt „Memory of the World“, stellt schriftliche Dokumente unter besonderen Schutz.

Alles, was uns heilig war?

Abt Reinhold Dessl, Judith Wimmer, Ines Weber, Klaus Birngruber, Petrus Bayer

Unter diesem Motto veranstaltete der Verein für Linzer Diözesangeschichte www.dioezesangeschichte.at am 28. September 2018 ein kleines Symposium über Reliquienverehrung in Geschichte und Gegenwart. Unter den Referenten war auch Herr Petrus Bayer vom Stift Schlägl, Stiftsarchivar und –bibliothekar und ein promovierter Historiker. Er sprach über Heiligenverehrung und Reliquienkult in der Neuzeit und brachte einige interessante Beispiele aus seinem Heimatkloster.

Steuern für die Abtwahl - und wie man sie vermied

Der Archivar und Sammlungskustos des Stiftes Zwettl, Andreas Gamerith, stößt bei der Inventarisierung des kulturellen Erbes in seinem Haus immer wieder auf Besonderheiten. Jüngst entdeckte er ein Schriftstück, das eine „Anleitung zum Fälschen des Inventars für die Abtwahl 1776“ enthält.

Thesenblätter-Sammlung erweckt Aufmerksamkeit

Das Kloster der Salesianerinnen am Rennweg in Wien beherbergt eine umfassende Sammlung barocker Thesenblätter, die wohl zu einer der bedeutendsten ihrer Art gehört. Thesenblätter waren in der Barockzeit gedruckte Ankündigungen gelehrter Dispute, meist die Verteidigung der Thesen eines Doktoranden. Sie waren mit oft sehr künstlerischen und eindrucksvollen Bildern geschmückt und wurden daher gerne als Dektorationsstücke gerahmt und aufgehängt.

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