400 Jahre Klosterapotheke

Vor 400 Jahren gründeten die Barmherzigen Brüder ein Hospital in Graz und schon seit 1615 hatten sie auch das Recht, eine öffentliche Apotheke zu führen. Das berichtet die Zeitschrift „Der Granatapfel“ in seiner neuesten Ausgabe von Juni 2015.
Schon aus dem Jahr 1636 ist das erste historische Inventar überliefert. Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Klosterapotheke erweitert und mit Freskenmalereien ausgestattet, die bis heute erhalten sind. Die Apotheke war ursprünglich nur über das Kloster zu betreten und erhielt erst im 19. Jahrhundert einen Straßenzugang.
Vom NS-Regime wurde die Klosterapotheke beschlagnahmt und die Barmherzigen Brüder enteignet, nach dem Krieg wurde die Apotheke verpachtet. Aber seit 2009 führt der Grazer Konvent seine Apotheke wieder selbst.
Am 19. Juni 2015 findet im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Graz ein Tag der offenen Tür statt.
  

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