Sionsschwestern

Gestettengasse 21/16
A-1030 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 941 00 46

GruenderIn/StifterIn: 
Theodor Ratisbonne (1802-1884)
Geschichte: 

Die Gründung der Sionsschwestern geht zurück auf Theodor Ratisbonne (1802-1884), der einer jüdischen Straßburger Familie entstammte, konvertierte und katholischer Priester wurde. Er gründete in Paris eine Erziehungsstätte für jüdische Mädchen. Die Frauen, die die Betreuung übernommen hatten, gründeten 1843 eine Kongregation, die sich zunächst der Erziehung von Kindern verschiedener religiöser Bekenntnisse zuwandte. Nach dem 2. Vatikanischen Konzil wirken die Schwestern neben sozialer Arbeit und Erziehung in der christlich-jüdischen Verständigung. Der Schwesternorden hat einen apostolischen und einen kontemplativen Zweig. Im deutschsprachigen Raum gibt es zwei Niederlassungen in Halle an der Saale und in Wien, sie gehören der 1983 errichteten Provinz Europa an.

Niederlassungen: 

Das Provinzialat befindet sich in Paris.

Werke und Pfarren: 
  • Die vom Orden gegründeten Schulen in Wien (Burggasse) werden von der Schulstiftung der Erzdiözese Wien geführt.
Literatur: 
  • P. Theodor-Maria Ratisbonne. Stifter der Priestergemeinde und der Kongregation von Notre Dame de Sion (Wien 1954).
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