Mönchsorden

Benediktinerabtei Michaelbeuern

Adresse: 

Michaelbeuern 1
A-5152 Michaelbeuern
Tel: + 43 - (0)6274 - 8116

Die Mönchszellen, die im 8. und 9. Jahrhundert bereits bestanden, lassen sich durch die schriftlich nachweisbare Weihe der Stiftskirche im Jahr 1072 konkret fassen. Im gleichen Jahr wurde ein dem Männerkloster angeschlossener Frauenkonvent ausgestattet. Eine Schule ist bereits im 13. Jahrhundert belegt. Nach Reformation und Dreißigjährigem Krieg gelang unter Abt Michael Trometer (1637-1676) eine Erneuerung des Klosters.

Benediktinerstift Altenburg

Adresse: 

Abt Placidus Much-Straße 1
A-3591 Altenburg
Tel: + 43 - (0)2982 - 3451

Im Jahr 1144 übergab die Gräfin Hildburg, die Witwe Gebhards von Poigen, das von ihr gestiftete Benediktinerkloster zu Altenburg dem Passauer Bischof, nachdem es von Mönchen aus St. Lambrecht besiedelt worden war. Die heute erhaltene barocke Klosteranlage entstand unter den Äbten Maurus Boxler und Placidus Much. 1940 wurde das Kloster beschlagnahmt und 1941 enteignet, der Abt verhaftet und der Konvent ausgewiesen. Ab 1945 waren Truppenteile der Sowjetarmee im Kloster untergebracht.

Benediktinerabtei Unsere Liebe Frau zu den Schotten

Adresse: 

Freyung 6
A-1010 Wien
Tel: + 43 - (0)1 - 534 98 0

Herzog Heinrich II. berief im Jahr 1155 iroschottische Mönche aus Regensburg nach Wien, deren Ära 1418 endete, als dem Kloster im Zuge der Melker Reform die Aufnahme von Einheimischen auferlegt wurde. Im 17. Jahrhundert erfolgte die barocke Erneuerung des Klosters sowie der Neubau der Kirche. Das Stiftsgebäude präsentiert sich heute in der Gestalt des Um- und Ausbaus durch den Architekten Josef Kornhäusel in den Jahren 1826 bis 1832. Die Kirche erfuhr 1883 bis 1887 eine Umgestaltung durch Heinrich Ferstel.

Benediktiner von St. Martinsberg-Pannonhalma in Deutsch-Jahrndorf

Adresse: 

Zeiselhof 3
A-2423 Deutsch-Jahrndorf
Tel: +43 - (0)2144 - 276
  

Der Zeiselhof gehörte zum Gesamtbesitz des Fürsten Lonyay, der ihn der Erzabtei St. Martinsberg testamentarisch vermacht hat. Ein Teil des Zeiselhofes wurde bei der Abtrennung des Burgenlandes 1921 in dem neuen Gebiet des Burgenlandes eingegliedert und 1957 der Erzabtei St. Martinsberg-Pannolhalma eingeantwortet. Der Sitz des Domus Religiosa-Superiorats der Ungarischen Benediktiner in Österreich wurde 2005 von Unterwart auf den Zeiselhof übertragen.

Benediktinerstift Göttweig

Adresse: 

A-3511 Furth bei Göttweig
Tel: + 43 - (0)2732 - 855 81

Altmann, Bischof von Passau, gründete Göttweig im Jahr 1083 als Chorherrenkloster. 1094 wurde Göttweig von Benediktinermönchen aus St. Blasien im Schwarzwald besiedelt. Von Göttweig aus wurden neue Klöster besiedelt: 1107 Garsten und 1116 Seitenstetten. 1401 wurde das Kloster von der Diözese Passau exemt. Ab 1418 wurde das Kloster durch den Anschluss an die Melker Reform innerlich erneuert. Nach der Reformation und den Osmanenkriegen konnte Abt Michael Herrlich (1564–1603), der als zweiter Gründer des Stiftes gilt, die Kontinuität des Klosters retten.

Benediktinerabtei Kremsmünster

Adresse: 

A-4550 Kremsmünster
Tel: +43 - (0)7583 - 5275

Stift Kremsmünster wurde 777 vom Bayernherzog Tassilo III. gegründet, der Legende nach an dem Ort, an dem Tassilos Sohn Gunther bei der Jagd von einem Eber getötet worden ist. Im 11. und 12. Jahrhundert zählte Kremsmünster zum Gorzer Reformkreis. Das gesamte Mittelalter hindurch war Kremsmünster nicht nur der wirtschaftlichen Prosperität wegen bedeutend, sondern vor allem wegen seiner Schreibschule und der bedeutenden Bibliothek. In der Frühen Neuzeit wirkten zahlreiche Mönche als Professoren an der Benediktineruniversität in Salzburg.

Benediktinerstift Seitenstetten

Adresse: 

Am Klosterberg 1
A-3353 Seitenstetten
Tel: + 43 - (0)7477 - 423 00

Das Benediktinerkloster wurde 1112 gegründet, nachdem die Stiftung eines Chorherrenklosters am gleichen Ort wenig zuvor erloschen war. An der Gründung dieses Kanonikerstifts zu St. Veit war der Adelige Udalschalk von Stille und Heft gemeinsam mit seinem Schwager Reginbert von Hagenau und Bischof Ulrich von Passau beteiligt. Die Melker Reform förderte die Beziehungen Seitenstettens zu anderen Benediktinerklöstern und führte das Kloster zu einer kulturellen Belebung.

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