Benediktiner (Ordo sancti Benedicti OSB)

Benediktiner von St. Martinsberg-Pannonhalma in Deutsch-Jahrndorf

Adresse: 

Zeiselhof 3
A-2423 Deutsch-Jahrndorf
Tel: +43 - (0)2144 - 276
  

Der Zeiselhof gehörte zum Gesamtbesitz des Fürsten Lonyay, der ihn der Erzabtei St. Martinsberg testamentarisch vermacht hat. Ein Teil des Zeiselhofes wurde bei der Abtrennung des Burgenlandes 1921 in dem neuen Gebiet des Burgenlandes eingegliedert und 1957 der Erzabtei St. Martinsberg-Pannolhalma eingeantwortet. Der Sitz des Domus Religiosa-Superiorats der Ungarischen Benediktiner in Österreich wurde 2005 von Unterwart auf den Zeiselhof übertragen.

Benediktinerstift Göttweig

Adresse: 

A-3511 Furth bei Göttweig
Tel: + 43 - (0)2732 - 855 81

Altmann, Bischof von Passau, gründete Göttweig im Jahr 1083 als Chorherrenkloster. 1094 wurde Göttweig von Benediktinermönchen aus St. Blasien im Schwarzwald besiedelt. Von Göttweig aus wurden neue Klöster besiedelt: 1107 Garsten und 1116 Seitenstetten. 1401 wurde das Kloster von der Diözese Passau exemt. Ab 1418 wurde das Kloster durch den Anschluss an die Melker Reform innerlich erneuert. Nach der Reformation und den Osmanenkriegen konnte Abt Michael Herrlich (1564–1603), der als zweiter Gründer des Stiftes gilt, die Kontinuität des Klosters retten.

Benediktinerabtei Kremsmünster

Adresse: 

A-4550 Kremsmünster
Tel: +43 - (0)7583 - 5275

Stift Kremsmünster wurde 777 vom Bayernherzog Tassilo III. gegründet, der Legende nach an dem Ort, an dem Tassilos Sohn Gunther bei der Jagd von einem Eber getötet worden ist. Im 11. und 12. Jahrhundert zählte Kremsmünster zum Gorzer Reformkreis. Das gesamte Mittelalter hindurch war Kremsmünster nicht nur der wirtschaftlichen Prosperität wegen bedeutend, sondern vor allem wegen seiner Schreibschule und der bedeutenden Bibliothek. In der Frühen Neuzeit wirkten zahlreiche Mönche als Professoren an der Benediktineruniversität in Salzburg.

Benediktinerstift Seitenstetten

Adresse: 

Am Klosterberg 1
A-3353 Seitenstetten
Tel: + 43 - (0)7477 - 423 00

Das Benediktinerkloster wurde 1112 gegründet, nachdem die Stiftung eines Chorherrenklosters am gleichen Ort wenig zuvor erloschen war. An der Gründung dieses Kanonikerstifts zu St. Veit war der Adelige Udalschalk von Stille und Heft gemeinsam mit seinem Schwager Reginbert von Hagenau und Bischof Ulrich von Passau beteiligt. Die Melker Reform förderte die Beziehungen Seitenstettens zu anderen Benediktinerklöstern und führte das Kloster zu einer kulturellen Belebung.

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