Männerorden

Zisterzienserstift Schlierbach

Adresse: 

Klosterstraße 1
A-4553 Schlierbach
Tel: + 43 - (0)7582 - 830 130

Zisterzienser des Stiftes Rein besiedelten 1620 das leerstehende Klostergebäude in Schlierbach, in dem von 1355 bis 1556 ein Zisterzienserinnenkonvent bestanden hatte, der in der Reformationszeit erloschen war. Die Äbte des 17. und 18. Jahrhunderts ließen das Kloster von der oberitalienischen Künstlerfamilie Carlone im barocken Stil ausbauen. 1938 übernahmen Schlierbacher Mönche im Nordosten Brasiliens die Pfarre Jacobina mit einer Fläche von über 5000 km².

Zisterzienserstift Heiligenkreuz

Adresse: 

Markgraf Leopold Platz 1
A-2532 Heiligenkreuz im Wienerwald
Tel: + 43 - (0)2258 - 87030

Das Zisterzienserkloster in Heiligenkreuz nahe Wien wurde 1133 vom österreichischen Markgrafen Leopold III. (heiliggesprochen 1485) als Grablege seiner Familie, der Babenberger, gegründet. Von Heiligenkreuz aus wurden in der Folge weitere Zisterzen besiedelt: Zwettl (1138), Baumgartenberg (1142), Czikador (1142), Marienberg (1197), Lilienfeld (1202), Goldenkron (1263) und Neuberg an der Mürz (1327). Im 17. und 18. Jahrhundert erhielt die (äußere) Klosteranlage von Heiligenkreuz ihr heutiges Aussehen. Vom 18.

Zisterzienserstift Lilienfeld

Adresse: 

Klosterrotte 1
A-3180 Lilienfeld
Tel: + 43 - (0)2762 - 524 20-11

Im Jahr 1202 stiftete Leopold VI., Herzog von Österreich und Steier die Zisterzienserabtei Lilienfeld. Mönche aus dem Zisterzienserkloster Heiligenkreuz besiedelten die Neugründung. Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden mehrere barocke Zubauten zum mittelalterlichen Klosterkomplex. Kaiser Josef II. hob 1789 das Stift Lilienfeld auf. Doch bereits 1790 wurde die Abtei durch Kaiser Leopold II. wiedererrichtet. Während der nationalsozialistischen Herrschaft mussten die Patres ihren Wohntrakt verlassen und der NSDAP zur Verfügung stellen.

Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau

Adresse: 

Mehrerauerstraße 66
A-6900 Bregenz
Tel: + 43 - (0)5574 - 71461

Im Jahr 1854 besiedelten die aus dem Schweizer Zisterzienserkloster Wettingen exilierten Mönche die Reste der alten Benediktinerabtei Mehrerau (gegründet 1079, aufgehoben 1806). 1888 lösten sich Wettingen und die Abtei Marienstatt (Bistum Limburg) von der Österreichischen Kongregation und bildeten gemeinsam mit den Schweizer Frauenklöstern, die Wettingen-Mehrerau unterstellt waren, die Mehrerauer Kongregation.

Mechitharisten

Adresse: 

Mechitaristengasse 4
A-1070 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 523 6417

Die Kongregation im armenisch-katholischen (unierten) Ritus wurde im Jahr 1701 von dem Armenier Mechitar von Sebaste (1676–1749) in Konstantinopel gegründet und übernahm später die Regel des heiligen Benedikt. 1711 bestätigte Papst Klemens XI. die Kongregation. Nach dem Tod Mechitars spalteten sich die „armenischen Benediktiner“ in zwei Kongregationen. Ein Teil der Mönche ging 1773 nach Triest und in Folge der französischen Besetzung der Stadt 1810 weiter nach Wien, wo ihnen Kaiser Franz I. das ehemalige Kapuzinerkloster übergab.

Benediktinerabtei St. Georgenberg-Fiecht

Adresse: 

A-6134 Vomp-Fiecht
Telefon: + 43 - (0)5242 - 632 76
  

Durch die Bestätigung von Papst Innozenz II. im Jahr 1138 wurde die klösterliche Gemeinschaft in St. Georgenberg, die seit dem 10. Jahrhundert bestand, zu einer Benediktinerabtei. Die Reliquie des heiligen Georg in der Klosterkirche bedingte im Mittelalter ein reges Wallfahrtswesen. Nach mehreren Bränden siedelten die Mönche vom Georgsberg ab und ließen ihr Kloster 1705 an einem neuen Standort in Fiecht wiedererrichten. 1807 wurde das Kloster von der Bayerischen Regierung aufgehoben, 1816 wurde es wieder besiedelt.

Benediktinerabtei Seckau

Adresse: 

Seckau 1
A-8732 Seckau
Tel: + 43 - (0)3514 - 5234

Im Jahr 1883 kaufte die Beuroner Benediktinerkongregation das Klostergebäude des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes Seckau, das von 1140 bis 1782 bestanden hatte. 1887 wurde das Kloster Seckau zur Abtei erhoben und zu einem bedeutenden Zentrum der Beuroner Liturgischen Bewegung. 1926 entstand das Abteigymnasium.

Benediktinerpriorat St. Josef

Adresse: 

Marienplatz 2
A-2041 Maria Roggendorf
Tel: +43 - (0)2953 - 25 89

Nachdem die 1785 durch Joseph II. verbotene Wallfahrt nach Roggendorf 1969 wiederbelebt wurde, wurde im Jahr 1974 durch den späteren Wiener Erzbischof Hans Hermann Groer im Weinviertler Ort Maria Roggendorf eine Benediktinerniederlassung gegründet. 1986 wurde das „Haus St. Josef“ zum Superiorat erhoben. 1991 wurde es zu einem von Stift Göttweig abhängigen Priorat, seit 2005 selbstständiges Priorat.

Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal

Adresse: 

Hauptstraße 1
A-9470 Sankt Paul im Lavanttal
Tel: + 43 - (0)4357 - 2019

Auf Bitten des Grafen Engelbert von Spanheim entsandte das schwäbische Reformkloster Hirsau 1091 Mönche für die Gründung eines Benediktinerklosters in St. Paul im Lavanttal. Sein Stiftungsgut sowie sein Skriptorium und seine Schule machten St. Paul bald zur bedeutendsten Kärntner Klostergründung des Mittelalters. Im 16. Jahrhundert erlebte das Stift unter Abt Hieronymus Marchstaller eine Blüte, dieser Abt war sehr baufreudig und errichtete das Kloster in seiner heutigen Form. 1787 löste Kaiser Josef II.

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