Männerorden

Jesuitenresidenz Millstatt

Adresse: 

Stiftsgasse 1
A-9872 Millstatt

Kaiser Ferdinand II. übereignete 1598 das ehemalige Benediktinerkloster und nachmaligen Sitz des St. Georgs-Ritterordens dem Grazer Jesuitenkolleg. Zum Kloster gehörte eine große Grundherrschaft mit Besitzungen in Ober- und Mittelkärnten, fast das gesamte Mürztal, Güter im Ennstal und auch Kirchen und Kapellen. Die neue Residenz diente als wirtschaftliche Grundlage des Grazer Kollegs und stand unter der Leitung des Grazer Rektors.

Benediktinerkloster Millstatt

Adresse: 

Stiftsgasse 1
A-9872 Millstatt

Die aus dem bayerischen Adelsgeschlecht der Aribonen stammenden Brüder Aribo und Poto gründeten um 1077 ein Benediktinerkloster an ihrer Kirche in Millstatt unter dem Titel St. Salvator. Das neue Kloster erhielt von seinen Stiftern einen geschlossenen Landstrich zwischen dem Millstätter See, dem Gute Kraut (später Landgericht Sommereck), der Millstätter Alpe und dem Gebiete von Kleinkirchheim sowie den Hof Eberstein in Unterkärnten. Graf Boto, der Bruder Aribos, schenkte dem Kloster Güter im Pinzgau und den Hof Schwarzenbach im Pongau.

Benediktinererstift Ossiach

Adresse: 

Ossiach 1
9570 Ossiach

Das Benediktinerkloster Ossiach wurde 1024 von den Eltern des Patriarchen von Aquileja Poppo gegründet. Dieser versuchte, das Stift, das im salzburgisch beeinflussten Teil Kärntens lag, unter den Einfluss seines Patriarchats zu stellen. Dies wurde ihm 1028 von Kaiser Konrad II. bestätigt. Diese Stellung Ossiachs als Eigenkloster Aquilejas blieb bis in das 13. Jahrhundert aufrecht. 1484 wurden Kloster und Kirche durch einen Brand nahezu völlig zerstört. Ein damals vor Ort bestehender Frauenkonvent wurde danach aufgelöst.

Benediktinerkloster Gleink

Adresse: 

Gleinker Hauptstraße 20
4407 Steyr-Gleink

Die Stifter, die steirischen Ministerialen Arnhalm und Bruno von Gleink(-Volkenstorf), ließen ihre Feste um 1123 in ein Kloster umwandeln. Die Vogtei übernahm Markgraf Leopold I. von Steier, der die Abtei dotierte und dem Bistum Bamberg zueignete, das seine Rechte am Kloster bis ins 13. Jahrhundert behaupten konnte. Der erste Abt Ulrich kam aus dem naheliegenden Kloster Garsten, das dem Kloster Gleink auch das Gedankengut der cluniazensischen Reform vermittelte.

Benediktinerkloster Garsten

Adresse: 

Am Platzl 2
A-4451 Garsten

1082 gründete Ottokar II. (1082-1122), Eigenkirchenherr der Pfarre Garsten, dort ein weltliches Kollegiatstift. Als Tochtergründung Göttweigs wurde es um 1107 in ein Benediktinerkloster umgewandelt. 1179 bestätigte Papst Alexander III. alle bisherigen Schenkungen und Rechte des Klosters, unter anderen das Recht der freien Abtwahl.
1305 wurden dem Kloster die Patronatsrechte über Pfarrkirche, Burgkapelle und Spitalskapelle in Steyr übertragen.

Benediktinerkloster Mondsee

Adresse: 

Kirchengasse 1
A-5310 Mondsee

Im Jahr 748 wurde das Kloster Mondsee durch den aus dem Geschlecht der Agilolfinger stammenden Bayernherzog Odilo gegründet. 788 nach dem Sturz Herzog Tassilos wurde Mondsee Reichskloster und erhielt über die Jahrhunderte reichen Besitz. 831 übergab Ludwig der Fromme das Kloster Mondsee dem Hochstift Regensburg. Erst 1142 wurde das Kloster unter Abt Konrad II. wieder selbständig. Im Jahr 1389 erhielten die Äbte von Mondsee von Papst Bonifaz IX. das Recht der Pontifikalien.

Benediktinerstift Kleinmariazell

Adresse: 

A- 2571 Altenmarkt an der Triesting

Das Benediktinerkloster „Mariazell in Österreich“ wurde 1134 von den Brüdern Heinrich und Rapoto von Schwarzenburg-Nöstach gestiftet, 1136 trat Markgraf Leopold III. in die Stiftung ein. Die ersten Mönche wurden aus dem bayerischen Kloster Niederaltaich berufen. Durch die Melker Reform erlebte das Kloster im 15. Jahrhundert großen Aufschwung. Im Krieg gegen das Osmanische Reich wurde die Stiftskirche teilweise zerstört, unter Abt Vitus Perckhover wieder hergestellt und 1609 eingeweiht.

Dominikanerkonvent Retz

Adresse: 

Klostergasse 37
2070 Retz
Tel.: +43 - 2942 / 200 32

Der „Orden der Predigerbrüder“ wurde vom hl. Dominikus im Jahr 1216 gegründet. Das Kloster in Retz wurde 1279 von Berthold von Rabenswald, Graf von Hardegg (1277-1312) gestiftet. Die Retzer Dominikanerkirche ist die älteste dreischiffige Hallenkirche Österreichs.

Die Retzer Dominikaner gehören zur slowakischen Vizeprovinz des Ordens.

Franziskanerkloster Wien

Adresse: 

Franziskanerplatz 4
A-1010 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 5124 578

Das  Wiener Franziskanerkloster wurde 1451 auf Initiative des heiligen Johannes Kapistran (1386-1456) gegründet und von Kaiser Friedrich III. mit dem Haus des ehemaligen Frauenklosters St. Theobald bestiftet, welches 1529 bei der Belagerung Wiens durch die Osmanen abbrannte. 1589 erhielten die Franziskaner das ehemalige Kloster der Büßerinnen zu St. Hieronymus und bauten Kirche und Kloster neu auf.  Die Wöckherl-Orgel, benannt nach dem Orgelbauer, die 1642 in der Wiener Franziskanerkirche aufgestellt wurde,  ist die älteste noch bespielbare Orgel Wiens.

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