Provinzialat

Piaristen in Österreich

Adresse: 

Piaristengasse 43
A-1080 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 405 85 9021

Der Spanier José de Calasanz eröffnete 1597 in einem Armenviertel in Rom die erste kostenfreie Schule. Sein Verein frommer Männer zum Unterricht armer Kinder wurde 1621 von Papst Gregor XV. als Ordensgemeinschaft bestätigt.

Oblaten des Heiligen Franz von Sales - Provinz Deutschland-Österreich-Schweiz

Adresse: 

Ettingshausengasse 1
A-1190 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 320 6697

Der Priester Alois Brisson, Beichtvater des Heimsuchungsklosters der Salesianerinnen in Troyes, gründete 1858 ein Zentrum zur Betreuung junger Fabrikarbeiterinnen. Um dieses zu leiten, errichtete er 1869 gemeinsam mit Léonie Aviat die neue Kongregation. Als geistlicher Vater wurde der hl. Franz von Sales (1567-1622) gewählt, der die Frömmigkeit seiner Zeit wesentlich beeinflusst und mehrere Ordensgründungen inspiriert hatte.
1875 wurde ein männlicher Zweig der Kongregation errichtet, die Salesoblaten.

Oblaten der Jungfrau Maria

Adresse: 

Hauptplatz 22
2443 Loretto
Tel: +43 - (0)2255 - 8256

1826 gründete der italienische Priester Pio Bruno Lanteri eine Kongregation mit volksmissionarischer Ausrichtung und marianischer Spiritualität.
1954 wurde in Wien-Hietzing ein Kloster mit Kirche gebaut, welche 1990 zur Pfarre „Zum guten Hirten“ erhoben wurde. Die Pfarre wurde 2011 an die Erzdiözese Wien übergeben und wird seitdem nicht mehr vom Orden betreut.
Die Betreuung der Wallfahrtskirche Maria Loretto übernahm der Orden 1964 von den Serviten, die hier von 1645 bis 1787 und von 1953 bis 1964 ein Kloster hatten.

Missionare von Mariannhill

Adresse: 

Promenade 30
A-4020 Linz
Tel: +43 - (0)732 - 775 699

1882 gründete der Trappistenabt Franz Pfanner OCR (1825-1909), ein gebürtiger Vorarlberger, in Mariannhill in Südafrika ein Trappistenkloster, von dem 1909 die Kongregation der Missionare von Mariannhill als selbstständiges Ordensinstitut abgelöst wurde. Der weibliche Zweig sind die Missionsschwestern vom kostbaren Blut.

Missionare vom kostbaren Blut – Deutsche Provinz

Adresse: 

Gyllenstormstraße 8
A-5026 Salzburg-Aigen
Tel: +43 - (0)5372 - 62620

Der Orden wurde 1815 von Kaspar del Bufalo in Italien für die Volksmission gegründet. Seit 1834 besteht mit den „Anbeterinnen des Blutes Christi“ ein weiblicher Zweig.
1922 übernahm der Orden die Wallfahrtskirche Maria Hilf in Kufstein. Im gleichen Jahr wurde die deutsche Provinz gegründet. Salzburg ist seit 1947 Sitz der Provinz.

Herz-Jesu-Missionare - Süddeutsch-Österreichische Provinz

Adresse: 

Schönleitenstraße 1
A-5020 Salzburg-Liefering
Tel: +43 - (0)662 - 43 29 01

Der französische Priester Julius Chevalier gründete 1854 die Gemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare in Issodun (Frankreich). Mit der Niederlassung 1888 in Salzburg-Lieferung entstand das älteste deutsche Missionshaus, da Neugründungen in Deutschland wegen des Kulturkampfes nicht möglich waren. 1901 wurde das Kloster in Innsbruck bezogen, 1925 wurde Salzburg Sitz der süddeutsch-österreichischen Provinz.

Kapuzinerkloster Innsbruck - Provinz Österreich-Südtirol

Adresse: 

Kaiserjägerstraße 6
A-6020 Innsbruck
Tel: +43 - (0)512 - 58 49 14

Der Orden der Kapuziner ist ein im 16. Jahrhundert entstandener franziskanischer Reformorden, der das karitative und pastorale Apostolat mit einem eremitisch-klösterlichen Leben verband („Minderbrüder vom eremitischen Leben“). Die päpstliche Approbation als Orden erfolgte 1528 durch Papst Clemens VII.

Kamillianer - Österreichische Provinz

Adresse: 

Versorgungsheimstraße 72
A-1130 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 8046 1410

Nach einer Verwundung begann der ehemalige Soldat Kamillus von Lellis (1550–1614) in einem römischen Hospital zu arbeiten und wurde schließlich als Spätberufener Priester. Mit einer Gruppe Gleichgesinnter gründete er 1591 den Orden der „Diener der Kranken“, nach ihrem Gründer Kamillianer genannt.

Kalasantiner

Adresse: 

Pater Schwartz-Gasse 8
A-1150 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 8920 304

Der österreichische Priester und ehemalige Piarist Anton Maria Schwartz (1852–1929) gründete 1889 in Wien die „Kongregation für die christlichen Arbeiter vom hl. Josef Calasanz“, benannt nach dem Gründer des Piaristenordens und mit einem besonderen Apostolat zur Arbeiterseelsorge. Mutterhaus und erste Wiener Kalasantinerkirche wurden im 15. Bezirk errichtet, ein zweites Kloster entstand 1897 im 14. Bezirk. Die Niederlassung im steierischen Deutsch Göritz wurde vom Ordengründer 1902 errichtet, das Kloster in Wolfsgraben besteht seit 1907.

Jesuiten - Österreichische Provinz der Gesellschaft Jesu

Adresse: 

Dr. Ignaz Seipel-Platz 1
A-1010 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 512 5232

Die erste Niederlassung der Gesellschaft Jesu in Österreich wurde noch zu Lebzeiten des Ordensgründers, des hl. Ignatius von Loyola (1491-1556), im Jahr 1551 auf Initiative von König Ferdinand I. in Wien gegründet, wo der Orden ein Kolleg errichtete und in der Folge die Führung der Wiener Universität übernahm. Zur 1563 errichteten österreichischen Provinz gehörten außerdem Graz (1573), Klagenfurt (1604), Linz (1608), Leoben (1613), Krems (1616), Judenburg (1621), Wiener Neustadt (1625/66) und Steyr (1632).

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