Kloster

Dominikanerkonvent Retz

Adresse: 

Klostergasse 37
2070 Retz
Tel.: +43 - 2942 / 200 32

Der „Orden der Predigerbrüder“ wurde vom hl. Dominikus im Jahr 1216 gegründet. Das Kloster in Retz wurde 1279 von Berthold von Rabenswald, Graf von Hardegg (1277-1312) gestiftet. Die Retzer Dominikanerkirche ist die älteste dreischiffige Hallenkirche Österreichs.

Die Retzer Dominikaner gehören zur slowakischen Vizeprovinz des Ordens.

Franziskanerkloster Wien

Adresse: 

Franziskanerplatz 4
A-1010 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 5124 578

Das  Wiener Franziskanerkloster wurde 1451 auf Initiative des heiligen Johannes Kapistran (1386-1456) gegründet und von Kaiser Friedrich III. mit dem Haus des ehemaligen Frauenklosters St. Theobald bestiftet, welches 1529 bei der Belagerung Wiens durch die Osmanen abbrannte. 1589 erhielten die Franziskaner das ehemalige Kloster der Büßerinnen zu St. Hieronymus und bauten Kirche und Kloster neu auf.  Die Wöckherl-Orgel, benannt nach dem Orgelbauer, die 1642 in der Wiener Franziskanerkirche aufgestellt wurde,  ist die älteste noch bespielbare Orgel Wiens.

Prämonstratenser Chorherrenstift Wilten

Adresse: 

Klostergasse 7
A-6020 Innsbruck
Tel: +43 - (0)512 - 583048

 

Bischof Reginbert von Brixen regulierte 1138 ein bestehendes Kollegiatstift. Er übertrug den Prämonstratensern die Pfarre Wilten zur seelsorglichen Betreuung. Im 13. Jahrhundert kamen die Pfarren Ampass und Patsch hinzu. Aus diesen drei Pfarren entwickelten sich die 22 Pfarreien, die das Stift heute betreut, wobei im 20. Jahrhundert einige Pfarren im  Stadtgebiet von Innsbruck an die Diözese abgegeben wurden..
Die Stiftsgebäude samt Kirche wurden in der Barockzeit in die heutige Form umgestaltet. Im Jahr 1665 konnte die heutige Stiftskirche eingeweiht werden.

Europakloster Gut Aich

Adresse: 

Aich 3
A-5340 St. Gilgen
Tel: +43 - (0)6227 - 23180

1993 erlaubte der Erzbischof von Salzburg Georg Eder die Gründung eines neuen Klosters in St. Gilgen. Die Franziskanerinnen von Au am Inn stellten ihr ehemaliges Kinderheim Gut Aich für diesen Neuanfang zur Verfügung. 2004 stimmte die Österreichische Benediktinerkongregation der endgültigen kanonischen Errichtung zu.

Benediktinererzabtei St. Peter

Adresse: 

St. Peter-Bezirk 1
A-5020 Salzburg
Tel: + 43 - (0)662 - 844 576 0

Das Kloster St. Peter in der Stadt Salzburg ist das älteste durchgängig bestehende Kloster im deutschsprachigen Raum und eine Gründung des hl. Rupert aus dem Jahr 696. Unter Virgil (745–784) wurde das Verbrüderungsbuch St. Peters angelegt. Es ist das älteste Buch Österreichs. Unter Abt Arn (785-821, Erzbischof 798) entstanden die ältesten Salzburger Güterverzeichnisse. Im Jahr 987 wurde die Personalunion des Abtes von St. Peter und des Erzbischofs von Salzburg gelöst.

Benediktinerstift Admont

Adresse: 

A-8911 Admont 1
Tel: + 43 - (0)3613 - 2312

Für die Dotation des Benediktinerstifts Admont hat der Gründer Erzbischof Gebhard von Salzburg 1074 nach späterer Überlieferung auch eine Schenkung der hl. Hemma von Gurk herangezogen. Die ersten Mönche wurden aus der Benediktinerabtei St. Peter in Salzburg entsandt. Im Hochmittelalter wurde Admont ein monastisches Zentrum für den gesamten süddeutsch-österreichischen Raum. Im Zuge der Hirsauer Reform wurden von Admont 25 Abteien reformiert, eine berühmte Schreibschule entstand in Admont.

Benediktinerstift Melk

Adresse: 

Abt Berthold Dietmayr-Straße 1
A-3390 Melk
Tel: + 43 - (0)2752 - 555

Markgraf Leopold II. wandelte 1089 ein in Melk bereits bestehendes älteres Kanonikatstift in ein Benediktinerkloster um. Im Anschluss an das Konzil von Konstanz und auf Betreiben Herzog Albrechts V. wurde Melk im 15. Jahrhundert zum Zentrum der Reform und Erneuerung der benediktinischen Klöster Österreichs („Melker Reform“). Das Benediktinerstift wurde unter Abt Berthold Dietmayr (1700–1739) als Klosterpalast in imposanter Lage neu erbaut. Federführender Baumeister war Jakob Prandtauer.

Benediktinenstift Nonnberg

Adresse: 

Nonnberggasse 2
A-5020 Salzburg
Tel: +43 - (0)662 - 841607

715 gründete Bischof Rupert von Worms im Auftrag des Bayernherzogs Theodor das Benediktinerinnenstift Nonnberg, das älteste ununterbrochen bestehende Frauenkloster nördlich der Alpen. Grundungsäbtissin war die hl. Erentrudis, vermutlich eine Verwandte des hl. Rupert. 1242 erhielt die Äbtissin Gertraud von Stein die Pontifikalien für sich und ihre Nachfolgerinnen durch Fürsterzbischof Eberhard II.

Zisterzienserstift Stams

Adresse: 

Stiftshof 1
A-6422 Stams
Tel: +43 - (0)5263 - 6242

Das Zisterzienserkloster Stams wurde 1273 von Graf Meinhard II. von Görz-Tirol zum Gedächtnis an den letzten Staufer Konradin als Grablege der Tiroler Landesfürsten gegründet. Die Barock- und Rokokoausstattung des Klosters stammt aus der Zeit zwischen 1650 und 1750. Eine Klosterschule ist seit dem 17. Jahrhunderts nachweisbar. 1807 wurde das Kloster aufgehoben und 1816 unter Kaiser Franz I. wieder errichtet. 1938 wurde das Stift von den nationalsozialistischen Machthabern erneut aufgehoben. 1945 gab es einen Neubeginn.

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