Kloster

Zisterzienserkloster Neuberg an der Mürz

Adresse: 

Stift Neuberg
A-8692 Neuberg/Mürz

Das Zisterzienserstift im steierischen Neuberg wurde 1327 von Otto dem Fröhlichen, einem Sohn Herzog Albrechts I. von Österreich, gegründet und von Stift Heiligenkreuz besiedelt. Das Kloster hatte einige Bedeutung für die frühen Habsburger, die sich hier zum Abschluss von Haus- und Teilungsverträgen trafen. Im 15. Jahrhunderten fanden viele durch die Hussitenkriege aus Böhmen und Mähren vertriebene Zisterzienser hier Aufnahme. 1446 wurde die gotische Hallenkirche, die bis heute nahezu unverändert erhalten ist, fertiggestellt.

Augustiner-Chorherrenkloster St. Andrä im Lavanttal

Adresse: 

Dom- und Stadtpfarrkirche

St. Andrä 2
9433 St. Andrä im Lavanttal
  

Der erste gesicherte Nachweis über ein Augustiner-Chorherrenkloster an einer älteren Andreaskirche und Sitz eines salzburgischen Archidiakons im Lavanttal datiert aus dem Jahr 1225. Drei Jahre später erfolgte die Errichtung eines Salzburger Eigenbistums mit Sitz beim Chorherrenstift St. Andrä, wobei die Chorherren das Domkapitel formten und der Propst das Amt des Archidiakons innehatte. Eine Domschule ist in St. Andrä seit dem 14. Jahrhundert nachgewiesen. Der Bischof, der vom Erzbischof von Salzburg ernannt wurde, residierte zeitweilig in der Burg Lavant im salzburgisches Friesach.

Augustiner-Chorherrenkloster St. Andrä an der Traisen

Adresse: 

Röm.-kath. Pfarramt St. Andrä
Marienplatz 3
3130 Herzogenburg

Testamentarisch verfügte der niederösterreichische Adelige Walter von Traisen 1148 die Gründung eines Chorherrenklosters an einer Andreaskapelle auf seinem Besitz. Die Idee einer Vereingung der Stiftung mit dem nur unweit entfernt gelegenen Augustiner-Chorherrenstift St. Georgen (ab 1244 Herzogenburg) scheiterte an den Erben der Stifterfamilie und die Klostergründung in St. Andrä wurde vom Bischof von Passau 1160 bestätigt.

Augustiner-Chorherrenkloster Dürnstein

Adresse: 

Pfarramt Dürnstein
A-3601 Dürnstein

Das Chorherrenkloster wurde 1410 von Otto von Maissau an der Marienkapelle im ehemaligen Kuenringerhof in der Stadt Dürnstein gegründet. Es war im 15. Jahrhundert Ausgangspunkt der Raudnitzer Reform der Augustiner-Chorherren in Österreich. Das 1414 errichtete Chorherrenkloster St. Dorothea in Wien wurde von Dürnstein aus besiedelt. In der Reformationszeit kam das Ordensleben in dem kleinen Kloster fast völlig zum Erliegen, wurde aber im 17. Jahrhundert wieder revitalisiert. Im 18.

Benediktinerkloster Millstatt

Adresse: 

Stiftsgasse 1
A-9872 Millstatt

Die aus dem bayerischen Adelsgeschlecht der Aribonen stammenden Brüder Aribo und Poto gründeten um 1077 ein Benediktinerkloster an ihrer Kirche in Millstatt unter dem Titel St. Salvator. Das neue Kloster erhielt von seinen Stiftern einen geschlossenen Landstrich zwischen dem Millstätter See, dem Gute Kraut (später Landgericht Sommereck), der Millstätter Alpe und dem Gebiete von Kleinkirchheim sowie den Hof Eberstein in Unterkärnten. Graf Boto, der Bruder Aribos, schenkte dem Kloster Güter im Pinzgau und den Hof Schwarzenbach im Pongau.

Benediktinererstift Ossiach

Adresse: 

Ossiach 1
9570 Ossiach

Das Benediktinerkloster Ossiach wurde 1024 von den Eltern des Patriarchen von Aquileja Poppo gegründet. Dieser versuchte, das Stift, das im salzburgisch beeinflussten Teil Kärntens lag, unter den Einfluss seines Patriarchats zu stellen. Dies wurde ihm 1028 von Kaiser Konrad II. bestätigt. Diese Stellung Ossiachs als Eigenkloster Aquilejas blieb bis in das 13. Jahrhundert aufrecht. 1484 wurden Kloster und Kirche durch einen Brand nahezu völlig zerstört. Ein damals vor Ort bestehender Frauenkonvent wurde danach aufgelöst.

Benediktinerkloster Gleink

Adresse: 

Gleinker Hauptstraße 20
4407 Steyr-Gleink

Die Stifter, die steirischen Ministerialen Arnhalm und Bruno von Gleink(-Volkenstorf), ließen ihre Feste um 1123 in ein Kloster umwandeln. Die Vogtei übernahm Markgraf Leopold I. von Steier, der die Abtei dotierte und dem Bistum Bamberg zueignete, das seine Rechte am Kloster bis ins 13. Jahrhundert behaupten konnte. Der erste Abt Ulrich kam aus dem naheliegenden Kloster Garsten, das dem Kloster Gleink auch das Gedankengut der cluniazensischen Reform vermittelte.

Benediktinerkloster Garsten

Adresse: 

Am Platzl 2
A-4451 Garsten

1082 gründete Ottokar II. (1082-1122), Eigenkirchenherr der Pfarre Garsten, dort ein weltliches Kollegiatstift. Als Tochtergründung Göttweigs wurde es um 1107 in ein Benediktinerkloster umgewandelt. 1179 bestätigte Papst Alexander III. alle bisherigen Schenkungen und Rechte des Klosters, unter anderen das Recht der freien Abtwahl.
1305 wurden dem Kloster die Patronatsrechte über Pfarrkirche, Burgkapelle und Spitalskapelle in Steyr übertragen.

Benediktinerkloster Mondsee

Adresse: 

Kirchengasse 1
A-5310 Mondsee

Im Jahr 748 wurde das Kloster Mondsee durch den aus dem Geschlecht der Agilolfinger stammenden Bayernherzog Odilo gegründet. 788 nach dem Sturz Herzog Tassilos wurde Mondsee Reichskloster und erhielt über die Jahrhunderte reichen Besitz. 831 übergab Ludwig der Fromme das Kloster Mondsee dem Hochstift Regensburg. Erst 1142 wurde das Kloster unter Abt Konrad II. wieder selbständig. Im Jahr 1389 erhielten die Äbte von Mondsee von Papst Bonifaz IX. das Recht der Pontifikalien.

Benediktinerstift Kleinmariazell

Adresse: 

A- 2571 Altenmarkt an der Triesting

Das Benediktinerkloster „Mariazell in Österreich“ wurde 1134 von den Brüdern Heinrich und Rapoto von Schwarzenburg-Nöstach gestiftet, 1136 trat Markgraf Leopold III. in die Stiftung ein. Die ersten Mönche wurden aus dem bayerischen Kloster Niederaltaich berufen. Durch die Melker Reform erlebte das Kloster im 15. Jahrhundert großen Aufschwung. Im Krieg gegen das Osmanische Reich wurde die Stiftskirche teilweise zerstört, unter Abt Vitus Perckhover wieder hergestellt und 1609 eingeweiht.

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