Kloster

Augustiner-Chorfrauenkloster St. Agnes zur Himmelpforte (Himmelpfortkloster)

Adresse: 

Himmelpfortgasse 7
1010 Wien

Ein klausurierter Frauenkonvent am Standort Himmelpfortgasse wurde vermutlich bereits im 13. Jahrhundert gegründet. Der Dompfarrer von St. Stephan Gerhard von Siebenbürgen bestiftete das Kloster, dem die Augustinusregel vorgeschrieben wurde. Die Chorfrauen konstituierten sich nach einer Auseinandersetzung mit dem Dompfarrer über eine strittige Äbtissinnenwahl als Prämonstratenserinnen und stellten sich unter die Aufsicht des Stiftes Geras. 1331 wurde die neu erbaute Klosterkirche „Zur heiligen Agnes“ geweiht.

Augustiner-Chorfrauenkloster St. Laurenz

Adresse: 

Fleischmarkt 19
1010 Wien

Die Kirche „Zum heiligen Laurenz“ und das Nonnenkloster der Dominikanerinnen auf dem alten Fleischmarkt sind ab dem 14. Jahrhundert nachwiesen. Nach dem Pestjahr 1349 verödete das Kloster und wurde von Augustiner-Chorfrauen aus dem Oberen Werd, wo sie ein kleines Kloster bewohnt hatten, wiederbesiedelt. Bei der Belagerung Wiens durch die Osmanen 1529 flüchteten die Nonnen des Maria-Magdalena-Klosters aus der Wiener Vorstadt zu ihren Mitschwestern und vereinigten sich mit diesen (1533). Die Brände der Jahre 1590 und 1627 beschädigten das Kloster stark.

Benediktinerinnenkloster Traunkirchen

Adresse: 

Pfarramt
Klosterplatz 1
4801 Traunkirchen

Urkundliche Zeugnisse für das Frauenkloster Traunkirchen sind erst ab 1181 überliefert, die Gründung dürfte jedoch bereits in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts durch Otakar, Markgraf von Steier, erfolgt sein. Als wahrscheinliches Muttterkloster gilt die Abtei Nonnberg. Das Kloster trug ebenso wie der Nonnberg Merkmale eines adeligen Damenstifts.In der Reformationszeit neigten die Nonnen der lutherischen Lehre zu, der Konvent schrumpfte zusammen.

Benediktinerkloster Arnoldstein

Adresse: 

Klosterburg Arnoldstein
9601 Arnoldstein

Bischof Otto von Bamberg gründete auf Besitzungen seines Bistums in Kärnten, am Ort der vormaligen Eppensteiner Burg Arnoldstein, 1106/07 ein Benediktinerkloster. Die ersten Mönche kamen von der Bamberger Abtei Michelsberg, der erste Abt stammte aus der Abtei St. Paul im Lavanttal. Das Kloster machte die damals noch spärlich besiedelten Liegenschaften urbar und erhielt auch die Mauteinkünfte aus dem Kanaltal, dem Transit nach Italien. Das Kloster wurde das ganze Mittelalter in die Auseinandersetzungen zwischen dem Hochstift Bamberg und dem Kärntner Adel hineingezogen.

Augustiner-Chorherrenstift Ranshofen

Adresse: 

r.k. Pfarramt
Wertheimerplatz 4
5282 Ranshofen

Im Jahr 1125 bestiftete der Bayernherzog Heinrich IX. den Augustiner-Chorherrenkonvent an einer bereits im Frühmittelalter genannten Pankrazkirche in seiner Pfalz in Ranshofen mit Zehent daselbst. Das Kloster unterhielt eine Schule und hatte ein Skriptorium. Im 15. Jahrhundert wurde es von Dürnstein aus reformiert und erlebte eine humanistische Glanzzeit.

Augustiner-Chorherrenstift Waldhausen

Adresse: 

r.k. Pfarramt
Schloßberg 2
4391 Waldhausen

1147 stiftete Otto von Machland, der Gründer der Zisterze Baumgartenberg, ein Kloster der Augustiner Chorherren in Säbnich. Nach seinem Tod gerieten seine beiden Stiftungen in Auseinandersetzung über seine nachgelassenen Besitzungen. Unter Propst Selker (1151-1162) zogen die Chorherren den Sarmingbach nordwärts und gründeten auf einem Hügel ein neues Kloster. Um 1190 existierte hier auch ein Frauenkonvent. Ein gebürtiger Waldhausener und Konventuale des Klosters war der frühhumanistische Prediger und Theologe Konrad von Waldhausen (gestorben 1369 in Prag).

Augustiner-Chorherrenkloster Rottenmann

Adresse: 

r.k. Stadtpfarrkirche Rottenmann
8786 Rottenmann

Kaiser Friedrich III. machte das Ansinnen des begüterten Rottenmanner Bürgers Wolfgang Dietz, ein Augustiner-Chorherrenkloster im Geiste der Raudnitzer Reform zu stiften, zu seinem eigenen Anliegen. 1455 erhielt er die päpstliche Bestätigung. Die ersten Chorherren, die im Bürgerspital angesiedelt wurden, kamen aus dem Reformstift St. Dorothea in Wien.

Augustiner-Chorherrenstift Stainz

Adresse: 

Schlossplatz 5
A-8510 Stainz

Um das Jahr 1229 gründete der steierische Ministeriale Leutold von Wildon an einer älteren Katharinenkirche in Stainz ein Augustiner-Chorherrenkloster, dessen erste Konventualen aus dem Stift Seckau berufen wurden. Die Neugründung gehörte zu den kleineren steierischen Stiften und hatte in der Reformationsstift mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Augustiner-Chorherrenstift Pöllau

Adresse: 

Schloß 1 A
8225 Pöllau

Das Augustiner-Chorherrenkloster wurde von Hans von Neuberg testamentarisch im Jahr 1482 gestiftet und von seinen Erben 1504 am Adelssitz Pöllau errichtet. Besiedelt wurde es von Chorherren des Stiftes Vorau. Das kleine Kloster entwickelte sich an seinem Sitz, den es anfänglich noch mit Graf Christoph von St. Georgen und Pösing, Vollzieher der Stiftung, teilte, langsam - es blieb ein kleiner Konvent, sodass 1617 die Jesuiten den Versuch unternahmen, das Stift Pöllau zu erwerben. Noch im 17. Jahrhunderten erfolgten aufgrund des geringen Personalstands Postulationen der Pröpste.

Augustiner-Chorherrenstift St. Pölten

Adresse: 

Domplatz 1
3100 St. Pölten

Ein Kollegiatstift an der Kirche des Heiligen Hippolyt an der Traisen, einem Nebenfluss der Donau in Niederösterreich, wurde im 11. Jahrhundert von den Bischöfen von Passau errichtet, die Haustradition nennt Berengar und Eigilbert ihre Gründer. Möglicherweise hat hier ursprünglich eine Zelle des Klosters Tegernsee bestanden, 976  wird ein Hyppolitkloster in Traisen in einer Besitzbestätigung Kaiser Ottos II. für den Bischof von Passau genannt. Nach 1083 wird unter Bischof Altmann von Passau die Augustiner-Chorherrenregel eingeführt. Im 12.

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