Schatzhaus Kärntens


Beschreibung:
Auf Bitten des Grafen Engelbert von Spanheim entsandte das schwäbische Reformkloster Hirsau 1091 Mönche für die Gründung eines Benediktinerklosters in St. Paul im Lavanttal. Sein Stiftungsgut sowie sein Skriptorium und seine Schule machten St. Paul bald zur bedeutendsten Kärntner Klostergründung des Mittelalters. Im 16. Jahrhundert erlebte das Stift unter Abt Hieronymus Marchstaller eine Blüte, dieser Abt war sehr baufreudig und errichtete das Kloster in seiner heutigen Form. 1787 löste Kaiser Josef II. das Stift auf, dabei gingen viele Handschriften, Bücher und andere Kunstschätze verloren. 1806 führte Fürstabt Berthold Rottler seine Mönche aus dem ebenfalls aufgelösten Kloster St. Blasien im Schwarzwald nach Österreich, zuerst in das ehemalige Kollegiatstift Spital am Phyrn und 1809 nach St. Paul. Kunstschätze und vor allem kostbare mittelalterliche Buchbestände wurden dabei aus St. Blasien nach St. Paul mitgebracht und bilden heute einen der bedeutendsten Kulturgüterbestände Österreichs. Sie wurden erstmals im großen Rahmen zum 900jährigen Jubiläum 1991 in der Kärtner Landesausstellung "Schatzhaus Kärnten" gezeigt. Die diesjährige Sonderausstellung im Stift gibt 25 Jahre danach nochmals Gelegenheit, den St. Pauler Kunstschatz zu entdecken.

Veranstalter:
Stift St. Paul im Lavanttal

Wo?
Hauptstraße 1
9470 St. Paul im Lavanttal

Wann ?
Beginn: 01.05.2018 10:00
Ende: 30.10.2018 16:00

WWW:
http://www.stift-stpaul.at

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