Diözese Linz

Trappistenstift Engelszell

Adresse: 

Stiftstraße 6
A-4090 Engelhartszell an der Donau
Tel: + 43 - (0)7717 - 8010

1925 fanden die aus der elsässischen Abtei Oelenberg vertriebenen Trappisten ein neues Zuhause im ehemaligen Klostergebäude Engelszell. Hier hatte von 1293 bis 1786 ein Zisterzienserkloster bestanden. Der Trappistenorden ging aus dem Zisterzienserorden hervor und erhielt seinen Namen von seiner Gründung im französischen Kloster La Trappe. Er besteht in seiner heutigen Form seit 1892.

Zisterzienserstift Wilhering

Adresse: 

Linzer Straße 4
A-4073 Wilhering
Tel: +43 - (0)7226 - 231110

Als die Adelsfamilie Wilhering um 1145 ihren Wohnsitz auf die von ihr neu erbaute Burg Waxenberg verlegte, stellte sie die aufgelassene Burg Wilhering und das zugehörige Land im Donautal dem steirischen Zisterzienserkloster Rein für eine Tochtergründung zur Verfügung.

Zisterzienserstift Schlierbach

Adresse: 

Klosterstraße 1
A-4553 Schlierbach
Tel: + 43 - (0)7582 - 830 130

Zisterzienser des Stiftes Rein besiedelten 1620 das leerstehende Klostergebäude in Schlierbach, in dem von 1355 bis 1556 ein Zisterzienserinnenkonvent bestanden hatte, der in der Reformationszeit erloschen war. Die Äbte des 17. und 18. Jahrhunderts ließen das Kloster von der oberitalienischen Künstlerfamilie Carlone im barocken Stil ausbauen. 1938 übernahmen Schlierbacher Mönche im Nordosten Brasiliens die Pfarre Jacobina mit einer Fläche von über 5000 km².

Benediktinerabtei Lambach

Adresse: 

Klosterplatz 1
A-4650 Lambach
Tel: + 43 - (0)7245 - 217 10

Das Kloster wurde 1056 von Bischof Adalbero von Würzburg gegründet und gehörte zum Gorzer Reformkreis. Schon früh wurde Lambach zu einem Zentrum der Benediktiner im Gebiet der Babenberger und so besiedelten 1089 Lambacher Mönche die babenbergische Gründung Melk.

Prämonstratenser Chorherrenstift Schlägl

Adresse: 

Schlägl 1
A-4160 Aigen im Mühlkreis
Tel: +43 - (0)7281 - 88010

Der Passauer Ministeriale Kalhoch von Falkeinstein gründete 1204 in Schlägl ein Zisterzienserkloster, das aber keinen Bestand hatte. Wann genau an seiner Stelle das Prämonstratenserkloster errichtet wurde, ist heute nicht mehr nachweisbar. Traditionell gilt 1218 als das Gründungsjahr - aufgrund einer zu diesem Jahr gefälschten Urkunde, die eine Abhängigkeit des Klosters zum ehemaligen Stift Mühlhausen in Böhmen festschrieb.

Augustiner Chorherrenstift Reichersberg

Adresse: 

Reichersberg 1
A-4981 Reichersberg am Inn
Tel: +43 - (0)7758 - 2313

Wernher von Reichersberg, verheiratet mit einer Schwester des Salzburger Erzbischofs Gebhard, einem Exponenten des Investiturstreits, wandelte nach dem frühen Tod seiner Familie seine Burg in ein Kloster für Chorherren um und unterstellte es seinem Schwager, dem Erzbischof von Salzburg. Der dritte Propst, Gerhoch von Reichersberg (1132-1169) war ein bedeutender Theologe, Schriftsteller und Kirchenpolitiker, reformierte das Kloster und gründete einen Konvent für Chorfrauen.

Augustiner Chorherrenstift St. Florian

Adresse: 

Stiftstraße 1
A-4490 St. Florian
Tel: +43 - (0)7224 - 89020

Im Jahr 1071 belegte der Passauer Bischof Altmann die Priestergemeinschaft, die am Grab des spätantiken Märtyrers Florian lebte, mit der Chorherrenregel. Im 13. Jahrhundert wurde eine neue Kirche erbaut, 1289 starb die heiligmäßige Inklusin Wilbirg.
Unter den Pröpsten Leopold Zehetner und David Fuhrmann erfolgte im 17. Jahrhunderts die barocke Erneuerung der Klosteranlage, führende Architekten waren Carlo Antonio Carlone, Jakob Prandtauer und Johann Gotthard Hayberger.

Benediktinerabtei Kremsmünster

Adresse: 

A-4550 Kremsmünster
Tel: +43 - (0)7583 - 5275

Stift Kremsmünster wurde 777 vom Bayernherzog Tassilo III. gegründet, der Legende nach an dem Ort, an dem Tassilos Sohn Gunther bei der Jagd von einem Eber getötet worden ist. Im 11. und 12. Jahrhundert zählte Kremsmünster zum Gorzer Reformkreis. Das gesamte Mittelalter hindurch war Kremsmünster nicht nur der wirtschaftlichen Prosperität wegen bedeutend, sondern vor allem wegen seiner Schreibschule und der bedeutenden Bibliothek. In der Frühen Neuzeit wirkten zahlreiche Mönche als Professoren an der Benediktineruniversität in Salzburg.

Ursulinen der Römischen Union in Linz

Adresse: 

Landstraße 31
A-4020 Linz

Der Orden der Ursulinen wurde 1535 von Angela Merici (1470-1540) in Italien gegründet. Die Ursulinen sind der älteste weibliche Schulorden.
Die Kaiserinwitwe Eleonora von Gonzaga stiftete das erste österreichische Ursulinenkloster 1660 in Wien. Von dort aus entstanden Niederlassungen in Klagenfurt (1670), Linz (1679), Graz (1686), Innsbruck (1691), Salzburg (1695) und Bruneck (1743).

Karmeliten in Linz - Teresianischer Karmel

Adresse: 

Landstraße 33
A-4020 Linz
Tel: +43 - (0)732 - 7702 17

Der Orden der Unbeschuhten Karmeliten ist ein Reformzweig des Karmelitenordens, der von Teresa von Avila (1515-1582) und Johannes vom Kreuz (1542-1591) begründet und 1593 selbstständig wurde.
Das erste Kloster der Unbeschuhten Karmeliten in Österreich entstand 1622 in Wien-Leopoldstadt, wurde 1783 unter Kaiser Joseph II. aufgehoben und 1900 in Wien-Döbling wiedererrichtet.
Das Karmelitenkloster in Linz besteht seit 1671.
Das alte Karmelitenkloster in Graz bestand von 1628-1789 und wurde 1844 wieder errichtet.

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