Musikarchiv

Zisterzienserstift Heiligenkreuz

Adresse: 

Markgraf Leopold Platz 1
A-2532 Heiligenkreuz im Wienerwald
Tel: + 43 - (0)2258 - 87030

Das Zisterzienserkloster in Heiligenkreuz nahe Wien wurde 1133 vom österreichischen Markgrafen Leopold III. (heiliggesprochen 1485) als Grablege seiner Familie, der Babenberger, gegründet. Von Heiligenkreuz aus wurden in der Folge weitere Zisterzen besiedelt: Zwettl (1138), Baumgartenberg (1142), Czikador (1142), Marienberg (1197), Lilienfeld (1202), Goldenkron (1263) und Neuberg an der Mürz (1327). Im 17. und 18. Jahrhundert erhielt die (äußere) Klosteranlage von Heiligenkreuz ihr heutiges Aussehen. Vom 18.

Zisterzienserstift Lilienfeld

Adresse: 

Klosterrotte 1
A-3180 Lilienfeld
Tel: + 43 - (0)2762 - 524 20-11

Im Jahr 1202 stiftete Leopold VI., Herzog von Österreich und Steier die Zisterzienserabtei Lilienfeld. Mönche aus dem Zisterzienserkloster Heiligenkreuz besiedelten die Neugründung. Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden mehrere barocke Zubauten zum mittelalterlichen Klosterkomplex. Kaiser Josef II. hob 1789 das Stift Lilienfeld auf. Doch bereits 1790 wurde die Abtei durch Kaiser Leopold II. wiedererrichtet. Während der nationalsozialistischen Herrschaft mussten die Patres ihren Wohntrakt verlassen und der NSDAP zur Verfügung stellen.

Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau

Adresse: 

Mehrerauerstraße 66
A-6900 Bregenz
Tel: + 43 - (0)5574 - 71461

Im Jahr 1854 besiedelten die aus dem Schweizer Zisterzienserkloster Wettingen exilierten Mönche die Reste der alten Benediktinerabtei Mehrerau (gegründet 1079, aufgehoben 1806). 1888 lösten sich Wettingen und die Abtei Marienstatt (Bistum Limburg) von der Österreichischen Kongregation und bildeten gemeinsam mit den Schweizer Frauenklöstern, die Wettingen-Mehrerau unterstellt waren, die Mehrerauer Kongregation.

Benediktinerabtei St. Georgenberg-Fiecht

Adresse: 

A-6134 Vomp-Fiecht
Telefon: + 43 - (0)5242 - 632 76
  

Durch die Bestätigung von Papst Innozenz II. im Jahr 1138 wurde die klösterliche Gemeinschaft in St. Georgenberg, die seit dem 10. Jahrhundert bestand, zu einer Benediktinerabtei. Die Reliquie des heiligen Georg in der Klosterkirche bedingte im Mittelalter ein reges Wallfahrtswesen. Nach mehreren Bränden siedelten die Mönche vom Georgsberg ab und ließen ihr Kloster 1705 an einem neuen Standort in Fiecht wiedererrichten. 1807 wurde das Kloster von der Bayerischen Regierung aufgehoben, 1816 wurde es wieder besiedelt.

Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal

Adresse: 

Hauptstraße 1
A-9470 Sankt Paul im Lavanttal
Tel: + 43 - (0)4357 - 2019

Auf Bitten des Grafen Engelbert von Spanheim entsandte das schwäbische Reformkloster Hirsau 1091 Mönche für die Gründung eines Benediktinerklosters in St. Paul im Lavanttal. Sein Stiftungsgut sowie sein Skriptorium und seine Schule machten St. Paul bald zur bedeutendsten Kärntner Klostergründung des Mittelalters. Im 16. Jahrhundert erlebte das Stift unter Abt Hieronymus Marchstaller eine Blüte, dieser Abt war sehr baufreudig und errichtete das Kloster in seiner heutigen Form. 1787 löste Kaiser Josef II.

Benediktinerabtei Lambach

Adresse: 

Klosterplatz 1
A-4650 Lambach
Tel: + 43 - (0)7245 - 217 10

Das Kloster wurde 1056 von Bischof Adalbero von Würzburg gegründet und gehörte zum Gorzer Reformkreis. Schon früh wurde Lambach zu einem Zentrum der Benediktiner im Gebiet der Babenberger und so besiedelten 1089 Lambacher Mönche die babenbergische Gründung Melk.

Benediktinerabtei Unsere Liebe Frau zu den Schotten

Adresse: 

Freyung 6
A-1010 Wien
Tel: + 43 - (0)1 - 534 98 0

Herzog Heinrich II. berief im Jahr 1155 iroschottische Mönche aus Regensburg nach Wien, deren Ära 1418 endete, als dem Kloster im Zuge der Melker Reform die Aufnahme von Einheimischen auferlegt wurde. Im 17. Jahrhundert erfolgte die barocke Erneuerung des Klosters sowie der Neubau der Kirche. Das Stiftsgebäude präsentiert sich heute in der Gestalt des Um- und Ausbaus durch den Architekten Josef Kornhäusel in den Jahren 1826 bis 1832. Die Kirche erfuhr 1883 bis 1887 eine Umgestaltung durch Heinrich Ferstel.

Prämonstratenser Chorherrenstift Schlägl

Adresse: 

Schlägl 1
A-4160 Aigen im Mühlkreis
Tel: +43 - (0)7281 - 88010

Der Passauer Ministeriale Kalhoch von Falkeinstein gründete 1204 in Schlägl ein Zisterzienserkloster, das aber keinen Bestand hatte. Wann genau an seiner Stelle das Prämonstratenserkloster errichtet wurde, ist heute nicht mehr nachweisbar. Traditionell gilt 1218 als das Gründungsjahr - aufgrund einer zu diesem Jahr gefälschten Urkunde, die eine Abhängigkeit des Klosters zum ehemaligen Stift Mühlhausen in Böhmen festschrieb.

Prämonstratenser Chorherrenstift Geras

Adresse: 

Hauptstraße 1
A-2093 Geras
Tel: +43 - (0)2912 - 345

1153 wurde das Kloster Geras als Tochterkloster von Seelau (Želiv) durch Ekbert und Ulrich von Pernegg gegründet. Dem Chorherrenkloster unterstand das nahegelegene Chorfrauenkloster Pernegg, welches bis 1585 bestand und dann von Chorherren besiedelt wurde.
Ab 1625 erfolgte die barocke Erneuerung des Klosters. Abt Johannes Westhaus gilt als zweiter Gründer des Stiftes. Josef Munggenast und Paul Troger arbeiten am barocken Ausbau, nachdem ein Brand Anfang des 18. Jahrhhunderts die Stiftskirche zerstört hatte.

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