Archiv

Augustiner Chorherrenstift Vorau

Adresse: 

A-8250 Vorau 1
Tel: +43 - (0)3337 - 23510

Vorau wurde 1163 von Markgraf Otakar III. von Steier in jenem Gebiet gegründet, das er von Graf Ekbert II. von Formach-Pitten geerbt hatte. Um den Ausbau des Landes voranzutreiben, übertrug er den ererbten Besitz dem Erzbischof von Salzburg für die Gründung eines Chorherrenklosters an einer bereits bestehenden St. Thomas-Kirche.

Augustiner Chorherrenstift Reichersberg

Adresse: 

Reichersberg 1
A-4981 Reichersberg am Inn
Tel: +43 - (0)7758 - 2313

Wernher von Reichersberg, verheiratet mit einer Schwester des Salzburger Erzbischofs Gebhard, einem Exponenten des Investiturstreits, wandelte nach dem frühen Tod seiner Familie seine Burg in ein Kloster für Chorherren um und unterstellte es seinem Schwager, dem Erzbischof von Salzburg. Der dritte Propst, Gerhoch von Reichersberg (1132-1169) war ein bedeutender Theologe, Schriftsteller und Kirchenpolitiker, reformierte das Kloster und gründete einen Konvent für Chorfrauen.

Augustiner Chorherrenstift St. Florian

Adresse: 

Stiftstraße 1
A-4490 St. Florian
Tel: +43 - (0)7224 - 89020

Im Jahr 1071 belegte der Passauer Bischof Altmann die Priestergemeinschaft, die am Grab des spätantiken Märtyrers Florian lebte, mit der Chorherrenregel. Im 13. Jahrhundert wurde eine neue Kirche erbaut, 1289 starb die heiligmäßige Inklusin Wilbirg.
Unter den Pröpsten Leopold Zehetner und David Fuhrmann erfolgte im 17. Jahrhunderts die barocke Erneuerung der Klosteranlage, führende Architekten waren Carlo Antonio Carlone, Jakob Prandtauer und Johann Gotthard Hayberger.

Benediktinerstift Göttweig

Adresse: 

A-3511 Furth bei Göttweig
Tel: + 43 - (0)2732 - 855 81

Altmann, Bischof von Passau, gründete Göttweig im Jahr 1083 als Chorherrenkloster. 1094 wurde Göttweig von Benediktinermönchen aus St. Blasien im Schwarzwald besiedelt. Von Göttweig aus wurden neue Klöster besiedelt: 1107 Garsten und 1116 Seitenstetten. 1401 wurde das Kloster von der Diözese Passau exemt. Ab 1418 wurde das Kloster durch den Anschluss an die Melker Reform innerlich erneuert. Nach der Reformation und den Osmanenkriegen konnte Abt Michael Herrlich (1564–1603), der als zweiter Gründer des Stiftes gilt, die Kontinuität des Klosters retten.

Benediktinerabtei Kremsmünster

Adresse: 

A-4550 Kremsmünster
Tel: +43 - (0)7583 - 5275

Stift Kremsmünster wurde 777 vom Bayernherzog Tassilo III. gegründet, der Legende nach an dem Ort, an dem Tassilos Sohn Gunther bei der Jagd von einem Eber getötet worden ist. Im 11. und 12. Jahrhundert zählte Kremsmünster zum Gorzer Reformkreis. Das gesamte Mittelalter hindurch war Kremsmünster nicht nur der wirtschaftlichen Prosperität wegen bedeutend, sondern vor allem wegen seiner Schreibschule und der bedeutenden Bibliothek. In der Frühen Neuzeit wirkten zahlreiche Mönche als Professoren an der Benediktineruniversität in Salzburg.

Benediktinerstift Seitenstetten

Adresse: 

Am Klosterberg 1
A-3353 Seitenstetten
Tel: + 43 - (0)7477 - 423 00

Das Benediktinerkloster wurde 1112 gegründet, nachdem die Stiftung eines Chorherrenklosters am gleichen Ort wenig zuvor erloschen war. An der Gründung dieses Kanonikerstifts zu St. Veit war der Adelige Udalschalk von Stille und Heft gemeinsam mit seinem Schwager Reginbert von Hagenau und Bischof Ulrich von Passau beteiligt. Die Melker Reform förderte die Beziehungen Seitenstettens zu anderen Benediktinerklöstern und führte das Kloster zu einer kulturellen Belebung.

Ursulinen der Römischen Union in Linz

Adresse: 

Landstraße 31
A-4020 Linz

Der Orden der Ursulinen wurde 1535 von Angela Merici (1470-1540) in Italien gegründet. Die Ursulinen sind der älteste weibliche Schulorden.
Die Kaiserinwitwe Eleonora von Gonzaga stiftete das erste österreichische Ursulinenkloster 1660 in Wien. Von dort aus entstanden Niederlassungen in Klagenfurt (1670), Linz (1679), Graz (1686), Innsbruck (1691), Salzburg (1695) und Bruneck (1743).

Deutscher Orden in Österreich

Adresse: 

Singerstraße 7
A-1010 Wien
Tel: + 43 - (0)1 - 512 15 52

Gegründet wurde die Gemeinschaft vor den Toren Akkons im Jahre 1190 als Hospitalbruderschaft, aus der dann sehr schnell ein Ritterorden wurde. Es folgte eine rasche Ausbreitung rund um das Mittelmeer und bis nach Preußen und ins Baltikum, wo ein eigener Ordensstaat entsteht. Dort wird nach dem Fall des Heiligen Landes (1291), nachdem Venedig für 18 Jahre Sitz des Ordens war, auf der Marienburg (später Königsberg) der Hauptsitz des Ordens errichtet.

Souveräner Malteser-Ritter-Orden - Großpriorat von Österreich

Adresse: 

Johannesgasse 2
A-1010 Wien
Tel: + 43 - (0)1 - 512 7244

Der Malteserorden hat seinen Ursprung in einer Bruderschaft, die um 1099 am Pilgerhospiz St. Johannes in Jerusalem entstanden ist („Johanniter“), Als Ordensgründer wird der Leiter des Hospiz, der Selige Gerhard (gest. 1120) verehrt. 1113 wurde der Hospitalorden erstmals päpstlich privilegiert. Im Jahr 1146 wurde die erste österreichische Kommende im niederösterreichischen Mailberg errichtet, heute die älteste Besitzung des Ordens weltweit. 1255 wurde der Kommende Mailberg in die Kirche in Harras inkorporiert.

Farbbalken